Adobe Reader – Digitale ID exportieren

Es ist und bleibt wohl eine Hassliebe zwischen mir und dem Adobe Reader. 2018 Ende Februar schrieb ich, wie sich im Adobe PDF Reader eine digitale ID – bei mir als pfx Datei vorliegen und seinerzeit auch im Reader erstellt – importieren lässt. Zu dem Zeitpunkt war mein Zertifikat bereits etwa vier Jahre alt.

Nun kam ich kürzlich erst wieder in die Verlegenheit, ein PDF digital zu signieren. Ging alles prima. Nun war es Ende September 2019 erneut von Nöten, ein PDF zu signieren. Der Speicher wies mir allerdings lediglich das Zertifikat meiner Frau als Verfügbar aus. Im Zertifikatespeicher von Windows wurde ich überhaupt nicht fündig und auch der Import der damals erstellten pfx Datei brachte nicht. Oder doch? Ich importierte es erst für den angemeldeten Benutzer. Fehlanzeige. Dann ein Import für den Computer. Ah! Unter den eigenen Zertifikaten wurde es gelistet. Und da viel mir auch auf, warum möglicherweise die ID im Adobe Reader nicht zur Verfügung stand.

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Windows – Miniaturansicht von PDFs aktivieren

icancompute-scrnsht-pdf-icon-winodwsOhne PDF kommt man gewöhnlich nicht aus. Erst recht nicht, wenn man vom Papier weg hin zu digitalen Unterlagen möchte. Sicher, man kann – oder sollte – nicht auf alle Originale verzichten, der Berg an Papier, der in Aktenordnern abgeheftet auch irgendwo gelagert werden muss, kann damit effektiv begrenzt werden. Wer sich dann noch entsprechender Hard- und/oder Software bedient, hat sogar durchsuchbare PDFs. Unter Windows kann man auf diesem Wege dann mittels Windows-Taste und einfach einem Suchbegriff durchaus schon das gesuchte Dokument im Archiv finden. Wer eine einfache Ordnerstruktur nutzt, ruft den obersten Ordner auf und tippt in die Ordnersuchleiste den gesuchten Begriff ein. Neben Dokumenten, die den Begriff im Namen haben, findet Windows diesen auch, wenn er von der OCR Engine im Dokument erkannt und gespeichert wurde. Mach das mal mit einem Aktenordner. Zeitnahe Pflege der Dokumente setzt das natürlich voraus.

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Windows 10 – Remotedesktop kann keine Verbindung mit dem Remotecomputer herstellen

Windows 10 Remotedesktop VerbindungMan kennt das. Funktionen, die man vielleicht oft nutzt, die aber zuverlässig ihren Dienst verrichten, wenn man sie braucht. Und dann funktionieren sie das eine Mal nicht und man ist aufgeschmissen, weil die Fehlermeldung nicht ergiebig ist. So ging es mir kürzlich, als ich im heimischen Netzwerk per Remotezugriff auf meinen Laptop springen wollte.

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Datenbankmanagementsystem (DBMS) – DBeaver

240px-DBeaver_logo.svg (1)Wieder möchte ich mich in kurzem Umfang, gerichtet an Anfänger, zu denen ich mich selbst zu diesem Zeitpunkt auch immer noch zähle, als Erklärbär versuchen. Dazu habe ich mir wegen eines Projektes mit PostgreSQL die Mühe gemacht, ein DBMS zu suchen. Da PostgreSQL ebenso wie mySQL frei und kostenlos verfügbar ist, gibt es eine breitere Auswahl an Verwaltungssoftware für die Datenbank. Im fertigen Installer wird – ähnlich phpMyAdmin für mySQL – eine Weboberfläche mitgeliefert: pgAdmin. Nettes Tool, vom UI her wesentlich aufgeräumter und übersichtlicher gestaltet als phpMyAdmin. Aber… in beiden DBMS vermisse ich die Möglichkeit, sich die grafische Darstellung der Tabellenrelationen anzeigen lassen zu können. Von Microsofts SQL Server Manager (SSMS) kenne ich die Funktion. Gut, ob phpMyAdmin da was bietet, habe ich offen gestanden nicht versucht in Erfahrung zu bringen, würde mir im Falle von pgSQL selbstverfreilich auch nichts helfen. pgAdmin bietet jedenfalls keinen solchen Service.

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Microsoft Windows 10 – Direktdownload ISO

Man muss Microsoft nicht verstehen. Sie bieten den Download der ISOs immerhin mittlerweile recht unkompliziert an. Auch wenn man die ISO selbst nur über das Media Creation Tool herunterladen kann. Oder…? Nein, geht auch anders. Google anwerfen, Windows 10 Download eingeben, auf die Microsoftseite gehen und… unter Windows diese Ansicht bekommen:

win10 download Media Creation Tool


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Windows 10 – Updates ausblenden

2018.08.26 WinUpdate 10

Seit sich mein Windows 10 auf Version 1803 befindet, habe ich mit einigen Builds echt dermaßen Probleme, dass ich vor meinem Rechner in feinster Rumpelstielzchenmanier herum fluche.

Schuld daran? Wohl in erster Linie Intel. Denn mein Core i7 2600K ist von der Meltdown und Spectre Sicherheitslücke betroffen. In zweiter Linie ist auch Microsoft mit Windows 10 Schuld an meinen Flüchen. Denn man kann nicht mal bei der Pro-Version Updates ausschließen. Generell ein Unding, wenn man den Rechner zum Arbeiten benötigt, der sich bei einem bestimmten Update im wahrsten Sinne im Minutentakt verabschiedet. Mal ist ein systemkritischer Prozess abgeschmiert, mal gab es einen Fehler beim Speicherzugriff. Zurücksetzen auf eine ältere Version hatte vor einigen Wochen schon ohne Probleme funktioniert, also kopfschüttelnd das Prozedere noch einmal durchgeführt. Nur dieses Mal half es nicht. Anschließend schmierten mir meine Tabs in Chrome ab. Alle. Sekündlich. War nicht zu gebrauchen. Meine Java-IDE ließ sich nicht mehr starten, weil die Umgebungsvariable für das Java SDK nicht mehr erkannt wurde und Office schloss sich einfach von selbst und wollte – erfolglos – repariert werden. Seit welchem Build genau ich diese Probleme hatte, kann ich nicht sagen, weil es mir innerhalb von zwei Tagen zu viel wurde. Normales Arbeiten war definitiv nicht möglich und tabula rasa angesagt. Sprich: Alles neu.

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Mouse without Borders – kostenloses Tool von Microsoft

MwB-LogoMSVor einiger Zeit stieß ich zufällig wieder einmal auf ein nützliches kleines Programm aus dem Hause Microsoft. Neben dem nützlichen Werkzeugkasten mit allerlei Tools, die einem bei der Analyse des eigenen Rechners helfen, hat MS bekanntlich auch noch die Microsoft Garage. Der Name kommt nicht von ungefähr, hat Bill Gates Microsoft doch damals in einer Garage gegründet. Garagen sind zur Gründung und Erfindung von so mancher Unternehmung und Gerätschaft in den USA generell recht populär, was den Namen also gleich auch etwas erklärt: Es wird experimentiert in der Garage. Aus dem Kopf kann ich jetzt keine bekannten Ideen nennen, die dort umgesetzt wurden, aber allgemein ist das ein Spielplatz für die Ingenieure und Entwickler. So ist also vermutlich Mouse without Borders entstanden. Sicherlich war irgend ein Entwickler es leid, bei zwei oder drei Computern dauernd eben auch zwei oder drei Mäuse und Tastaturen bedienen zu müssen. So in etwa dürfte dieses kleine Programm wohl entstanden sein. Weiterlesen

Windows – Mit Rufus bootbaren USB Stick erstellen

graphic of an usb stick

Es gibt Tools, die gehören in jeden Werkzeugkasten eines Familien-IT’lers. Und sicher auch in den, der Profis. Unter diesen Tools dürfte sich auch irgend eine Software befinden, die einen USB Stick bootbar macht. Eine ISO zur Installation oder eine Linuxdistribution für den Livebetrieb vom Stick. Gebrauchen kann man das heutzutage jedenfalls immer. Persönlich habe ich bisher nur Installationsmedien mit Hilfe des Windows 7 USB/DVD Download Tools erstellt. Stick auswählen, ISO auswählen, starten. Einfacher geht es echt nicht.

Nun muss man ja nicht immer altbewährte Werkzeuge nehmen, wenn es auch andere gibt, die es auszuprobieren lohnt. Und weil ich auf alter Hardware gerne mal ein Linux installieren wollte, bekam ich auf der Ubuntu-Seite Rufus empfohlen. Also einen Download gewagt. Immerhin wird damit geworben, erheblich schneller als manch anderes Stück Software zu sein. Unter anderem eben auch mein bisher genutztes Windows 7 USB/DVD Download Tool.

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Konflikt zwischen Microsoft Hyper-V und Android Studio Android Emulator

Computer_Wer sich ein bisschen vielfältiger mit Themen der Informatik beschäftigt, hat vielleicht schon einmal mit Microsofts VM Lösung Hyper-V herum experimentiert. Seit Windows 10 können Besitzer der Pro-Variante – und höher – über die Programme und Features (links im Fenster Windows-Features aktivieren oder deaktivieren) das Feature Hyper-V installieren. Kostenlos. Microsoft stellt damit ein prima Programm als Alternative zu Virtual Box und VMWare Player zur Verfügung.
Wer sich dazu parallel noch ein wenig mit dem Programmieren von Android-Apps beschäftigt, der kommt durchaus in die Situation, feststellen zu müssen, dass der Android Emulator auf Basis von
Intel® Virtualisierungstechnik (VT-x) (geht von der CPU aus und muss sowohl für Hyper-V als auch alle anderen VMs hardwareseitig unterstützt werden) arbeitet. Genauso wie Hyper-V. Klar kann ich mir vorstellen, dass professionelle Programmierer Hyper-V nicht wirklich benötigen, weshalb sich das Problem so nicht oft ergeben dürfte. Wer aber vielleicht in einer Ausbildung steckt oder in seiner Freizeit beides aus eigenen Interessen nutzt, der könnte durchaus vor diesem Problem stehen.

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Office 2010 Starter – Unter Windows 10 installieren und nutzen

Microsoft-Office-Starter-2010

UPDATE 02.07.2018: Ich bitte zu Entschuldigen, dass ich den Downloadlink für das Office Starter Paket aus dem Beitrag entfernen musste. Offenbar hat Microsoft oder ein Microsoft angegliedertes Unternehmen bei Google einen entsprechenden Antrag wegen Urheberrechtsverletzung (Digital Millennium Copyright Act, DMCA) gestellt. Der Inhalt meines GDrive diesbezüglich wurde gelöscht bzw. gesperrt.

Warum Office 2010 Starter? Man kann ja heutzutage in einschlägigen Onlineshops günstig Lizenzen aus Volumenverträgen ergattern. Oder ein günstiges Abo der 365 Suite mit fünf Lizenzen abschließen. Sicher. Es soll allerdings auch Anwendungsfälle geben, in denen das übers Ziel hinaus schießt. So wie bei mir in zwei Fällen.

Meine IT-Kompetenz war innerhalb der Familie mal wieder gefragt. Ein Laptop, der immer wieder Probleme mit Updates unter Windows 7 hatte und einer, den ich direkt auch neu beschaffen sollte. Beide Besitzer nutzen hauptsächlich das Internet als Konsummedium und zum Shoppen auf ebay und amazon. Hin und wieder soll da mal ein Schrieb getippt werden. Und dafür braucht es eben auch ein Office. Da könnte man sicherlich auch zu Open- oder Libre Office greifen. Das dumme ist dann nur, dass ich mich wieder ständig mit der Inkompatibilität der Dokumente herumschlagen darf, wenn die auf anderen Systemen mit Microsoft Office bearbeitet werden müssen. Die einfachste Lösung liegt also wohl darin, ein wartungs- und aufwandarmes System zu nutzen. Deshalb kein Open- oder Libre Office. Ein Abo kommt für die betroffenen Ottonormalverbraucher auch nicht infrage. Nicht mal dann, wenn es dazu kostenlos 1 TB Cloudspeicher gibt, der sowieso nicht genutzt wird. Menschen, die hauptsächlich über Whatsapp kommunizieren und eine Mail pro Quartal vom Smartphone aus verschicken, brauchen keinen Cloudspeicher, der ein vielfaches ihres Smartphonespeichers umfasst. Also abends mit dem Kopf auf dem Kissen und dem Laptop auf den Knien mal Google ausreichend bemüht.

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