Amazon Kindle Fire 7 – Google Play Store installieren

Screenshot Werbevideo Kindle Fire 7Zielgruppe für die Fire Tablets mag wohl entweder Amazons Kundschaft sein, die sich auch großzügig in deren Ökosystem bewegt und fleißig konsumiert. Zu der Zielgruppe gehöre ich nicht. Selbst bin ich nicht mal Prime-Kunde. Wüsste auch nicht wozu, ist aber eine andere Geschichte. Warum kaufe ich also dennoch ein Kindle Fire? Naja, weil es offenbar seit der 2015er Version des Kindle Fire 7 ohne Probleme möglich ist, per ADB den Google Play Store auf den Tablets zu installieren. Und weil der 2017er Fire 7 erweiterbaren Speicher per Micro SD Karte hat. Und ich mittlerweile einen Sohn habe, der auf der letzten Urlaubsfahrt fleißig Videos auf dem alten Fire HD 7 konsumierte. Genanntes Tablet habe ich damals auch nur mit 8 GB erworben, weil es einfach zur Steuerung und Überwachung des Heimnetzwerkes dienen sollte. Da brauchte ich nicht viel Speicher und den Sohn gab es noch nicht. Tja und mit dem Prime-Rabatt meiner Frau, Werbungsgedöns im Lockscreen und Micro SD Slot war die Frage bei 39,-€ schnell geklärt, ob ich das 2017er Fire 7 nun kaufe oder nicht. 32 GB Micro SD reicht für ein paar mp4 Filmchen für die nächste Urlaubsfahrt. Zielgruppe Bastler könnte man also sagen. Weiterlesen

Android–Solid Explorer im Angebot zum halben Preis

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Der Solid Explorer ist der Dateiexplorer meiner Wahl. Ich nutze ihn seit der Beta und habe damals noch die Lizenz-App erworben. In der zweiten Version der App ist das nicht mehr erforderlich. Man lädt kostenlos herunter und kann dann 14 Tage testen. Anschließend muss man kaufen. Oder eben nicht. Da ich den Kauf nur jedem empfehlen kann, möchte ich darauf hinweisen, dass noch bis zum einschließlich 04.07.2016 50% Rabatt zu holen sind. Das sind dann aktuell 0,99€ über den In-App-Kauf, soweit ich informiert bin. Findet man im Menü.

Der Solid Explorer bietet neben Zugriff auf das Rootverzeichnis – sofern das eigene Smartphone gerootet ist – auch die Möglichkeit, ihn an diverse Server und Clouds anzubinden. Hierzu zählen unter anderem FTP, SFTP und SMB Ziele. Mittels SMB Verbindung greife ich zum Beispiel auf die Inhalte meines NAS im heimischen Netzwerk zu. Dateien hin und her schubsen kann ich mir wirklich nicht einfacher vorstellen. Zumal Solid eine Zwei-Fenster-Option bietet. Wer einen guten, nicht überladenen Dateimanager für sein Android-Smartphone sucht, kann hier also noch in den nächsten Tagen ein Schnäppchen machen. Mit einigen Plugins lässt sich der Dateibrowser auch im Funktionsumfang erweitern. Themes lassen sich ebenfalls herunterladen. Einige davon kosten jedoch, andere sind kostenlos. Die App wird stets weiter entwickelt und der Support ist auch vorhanden. Meine Empehlung also.

Threema Version 2.4 – Dateien versenden, Gruppen bis 30 Personen

Die Tage kam ein Update für Threema rein, das die App für Android auf Version 2.4 hievt und neben nicht näher genannten Optimierungen nun auch das Versenden diverser Dateitypen mit sich bringt. Sicher eine Funktion, die doch so langsam mal überfällig wurde, um wieder etwas Anschluss an andere Messenger zu bekommen. Vielleicht nicht, weil andere Messenger das auch können, sondern eher, weil es einige gibt, die das nicht können, aber bequemer zu nutzen sind und deshalb eine größere Verbreitung finden.

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Android – Sunrise Calendar im Test

Weil beim Caschy kürzlich mal wieder die Rede vom Sunrise Calender für Android die Rede war, habe ich mir die App noch mal angesehen. Mein erster Kontakt damit war noch zu Zeiten des alten Google Kalenders, der damals alle meine geringen Anforderungen bestens erfüllt hat. Und leider war der erste Kontakt auch nicht wirklich erhellend, trotz des Namens. Das hatte damals mehrere Gründe, aber vor allem, dass er nicht so ganz in mein Nutzungsverhalten mit einem Kalender passte. Oder ich halt zu unflexibel dafür war. Kann man sehen wie man möchte. Dann hatte ja Microsoft irgendwann das Ding übernommen und so habe ich mir die App kürzlich noch mal installiert. Nicht, weil jetzt Microsoft drauf steht, sondern weil ich dachte, dass ein zweiter Blick nicht schaden kann. Zu 100% zufrieden bin ich mit dem Google Kalender unter Android auch nicht mehr.

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WiFi Baby Monitor – Babyfone-App für Android

Logo WiFi Baby Monitor - Quelle: http://www.babyphonemobile.com/deu/homeNachwuchs ist was tolles. Als Papa, der mindestens noch genauso gerne spielt, wie der eigene Nachwuchs, eröffnen sich da ganz andere Argumentationsketten gegenüber der eigenen Frau pro diverser Technik, die sonst nicht wirklich nötig wäre und deren Geld man/Frau lieber für andere Dinge ausgibt. Nun ist eine Androidapp zwar nicht gerade das, was einen in den finanziellen Ruin treibt, aber hey, irgendwo muss man ja anfangen.

Es kann Vorteile haben, wenn man nicht das erste Paar in der zusammengewachsenen Familie mit Nachwuchs ist. Da liegen auf diversen Dachböden Ressourcen in Form von Babyartikeln herum. Eine dieser Ressource ist ein Babyfon der Schwägerin. Keine Ahnung was das Gerät damals gekostet hat. Schätze mittlere Preisklasse. Dennoch: Übertragungsqualität eher mau bis unbrauchbar. Und nur Audio, kein Video. Videobabyfone sind meiner Ansicht nach eh überteuert. Dass es wesentlich günstiger geht, werde ich im Folgenden beschreiben.

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Microsoft Office Lens – kostenlose Scannerapp mit OCR für Android (Beta)

Microsoft liefert meiner Ansicht nach die besten Officeanwendungen ab, die man so bekommen kann. Bei den mobilen Apps sogar für Android früher, als für das eigene System. Was ich zwar nicht ganz nachvollziehen kann, hier allerdings nicht Gegenstand des Beitrags ist. Gegenstand soll die in der Überschrift genannte App sein: Office Lens. Wie immer bei Apps gilt bei mir: Test erfolgt unter Android. Ich nix haben Apfelgerät. Wer sich auf iOS einen Eindruck verschaffen möchte, kann sich die App aus dem App Store runterladen.

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HDWidgets gerade im Angebot

Wie die Überschrift schon sagt, ist HDWidgets im Playstore gerade im Sale für 0,99€ zu haben. Wer das Erscheinungsbild seines Smartphones gerne öfters ändert, findet hieran sicher gefallen. Ich bin darauf aufmerksam geworden, da meiner Frau auf ihrem Samsung das nette hübsche Wetter und Uhrzeitwidget ihres HTC Desire HD vermisst. Obwohl ich sonst nicht der Typ bin, der Widgets und hübsch anzusehenden Krempel auf seinen Desktop (egal ob Smartphone oder PC) knallt, habe ich eben zugegriffen. Warum? Wenn ich personalisiere, dann eher puristisch. Das lässt sich mit der App tatsächlich realisieren. Zu sehen auf meinen Screenshots. Ließ sich alles innerhalb von drei Minuten so anpassen, dass es mir auf Anhieb gefiel.

Screenshot_2013-07-04-11-39-52HDWidgets lässt sich ja unter Android 4.2.2 prima in den Lockscreen hängen. Und da gibt es echt ein feines Widget, was Wetterdaten und Uhrzeit übersichtlich und angenehm präsentiert. Außerdem muss ich gestehen, hat mir das Widget von HTC schon immer recht gut gefallen. Praktisch ist, dass ich Hotspots im Widgets mit Apps verbinden lassen. Tippe ich also auf den Wochentag, geht der Systemkalender auf. Tippe ich auf die Uhr, geht die Systemuhr auf. Tippe ich auf… Naja ihr ahnt es. Wahlweise zu den Systemapps lassen sich auch alternativ von euch bevorzugte Apps in den Einstellungen festlegen.
Sieht tatsächlich optisch prima aus, kann praktisch auch was und lässt sichScreenshot_2013-07-04-11-39-16 natürlich auch im Design und Farbe anpassen. Für den einen Euro jedenfalls klare Kaufempfehlung. Läuft auf meinem SGS I9000 mit CM 10.1 Android 4.2.2 rund, flüssig und bisher ohne Probleme und auf Deutsch. Wer übrigens noch mehr Farbe ins Spiel bringen will, der kann zusätzlich Themes kaufen. Mir reicht die Grundausstattung vollkommen aus.

Wer dennoch Probleme hat, der kann sich an den Support wenden. Wie den Bewertungskommentaren im Playstore zu entnehmen, scheint man sich um jedes Feedback und Problem zu kümmern. Man bekommt also offenbar was für’s Geld. Soll wohl auch Fälle geben, in denen man vom Entwickler das Geld für den Kauf nach Ablauf der von Google vorgegebenen 15 Minuten wieder bekommt.

Fazit: Bleibt drauf.

Apex Launcher nach Update 24.09.2012 – Abstürze ohne Ende: Lösung

Hi zusammen! Ich hoffe euch ein wenig die Panik nehmen zu können.

Als Androidbesitzer und Nutzer der Launcher-App Apex gibt es seit heute ein Update, welches den Launcher sofort zum Abstürzen bringt. Es scheint sich hierbei um ein geräte- und firmwareunabhängiges Problem zu handeln. Ich selbst stand vorhin vor diesem Problem.

Wer das Update noch nicht gemacht hat, sollte davon absehen und tunlichst noch die Auto-Updatefunktion deaktivieren! Wer den Apex Launcher als Standard festgelegt hat, steht vor einem zusätzlichen Problem, welches sich allerdings wesentlich einfacher beheben lässt, als man meint.

Problem:
Apex Launcher stürzt nur noch ab, unabhängig davon, ob kostenlose oder Pro-Version.

Lösung:
Am PC den Play Store öffnen, einen alternativen (kostenlosen) Launcher heraussuchen und über die Website auf dem Handy ferninstallieren. Sobald im Statusbalken des Handys die Meldung erscheint, dass die App heruntergeladen/installiert wird, diese Meldung berühren. Daraufhin öffnet sich die Google Play App, in welcher sich dann der Apex Launcher downgraden bzw. deinstallieren lässt.

Hinweis:
Bei einem Downgrade gehen sämtliche Einstellungen des Apexlaunchers verloren, lassen sich jedoch von vorhandenen Backups auf der SD Karte aus der App selbst wieder herstellen. Wer ein Backup über Titanium Backup hat, kann natürlich auch darauf zurückgreifen oder einfach nach einer älteren apk googeln. Verbreitet scheint die Version 1.3.0 Beta Build 6.

cebit 2011 – review zu den themen cloud computing, smart home und lte

nach einer schlafarmen woche mit zwei cebit-besuchen und einer woche nachtschicht im anschluss komme ich endlich dazu, ein review zu verfassen. vorab will ich erwähnen, dass ich bereits an den beiträgen zu den einzelnen themen arbeite, um sie auch rund zu gestalten.

cloud computing

nachdem ich dank meines presseausweises ohne probleme am dienstag, dem 01.03.2011 auf die cebit durfte, stromerte ich auf der suche nach informationen  vor allem in den bereichen cloud computing und smart home zwischen den ausstellern hin und her. bei den hardwareriesen wie dell, ibm, citrix und fujitsu ging es hierbei lediglich um die hardwareanforderungen – wie überraschend – der kundenwünsche für ihr cloudsystem.

bei microsoft ging es da wesentlich intensiver um aufklärung im bezug auf flexibilität, leistungsumfang, bereitstellung, art und weise der cloud und vor allem: datensicherheit und privacy. beides hängt ja grade für end-/anwender sehr dicht zusammen. natürlich wirkt die präsentation des vortragenden sehr logisch und äußerst plausibel. jedoch vermittelt sie den richtigen ansatz und erklärt simpel verständlich, wie cloud bei ms funktioniert. nebenbei wurde an einer wesentlich kleineren videowand noch windows 7 vorgestellt, und an der anderen seite des standes traf man noch ein paar redner zu den themen windows phone 7,  zu office 2010 und äh… achso: internetexplorer 9. der internetexplorer 9 soll nun – grob formuliert – ähnlich wie windows 7 zu handhaben sein. die release candidate version gibt es hier zum download. ich weiß noch nicht, ob ich mich zu einem test hinreißen lasse. wenn ich mich allerdings dazu entscheide, bezüglich meines androidphones einige vorzüge des chome zu testen, böte sich natürlich ein übergreifender test sämtlicher browser für desktops gleich mit an. wieder einiges auf der to do liste…

jedoch zurück zur cebit.
cloud comptuing also in aller munde. vm ware hat mit citrix zusammen am stand präsentiert und irgendwie war mein gespräch mit der netten dame nicht sonderlich ergiebig. platt gesagt kam dabei folgendes herraus: citrix stellt die benötigte hardware für ein cloudsystem zur verfügung, der rest ist dem kunden überlassen. und fast genauso hat die gute dame das gesagt. was danach kommt, scheint denen wurscht zu sein. bei ibm und dell habe ich gar nicht mehr erst nach näheren informationen gefragt. bei ms ging es an den infotischen auch mehr oder weniger um die kundenberatung bezüglich der umsetzung – also fast schon um auftragsrealisierung. da herrschte nämlich reger betrieb was geschäftskunden betraf, wie ich feststellen konnte. aufschlussreicher war dagegen die präsentation zur cloud allgemein. ich hätte gern mehr gefilmt, aus zeitgründen war mir das jedoch nicht möglich. das entsprechende video werde ich inklusive weiterer informationen im zusammenhang mit einigen – vor allem rechtlicher – hintergründe in einem extra beitrag nachreichen. ich feile noch daran.

smart home

zum thema smart home konnte ich zwar keinen hersteller ausfindig machen, der eine allroundlösung diesbezüglich anbietet – tut sich hier eine marktlücke auf? – jedoch einige unternehmen, die sich die immer vernetztere welt und mobile datennutzung zu eigen machen, ihre produkte weiterhin zu vermarkten.
dazu bekam ich am hessenstand in der länderhalle (halle 9) einen netten eindruck über eine testanlage zum intelligenten gebäude. das schweizer unternehmen agt international (mitaussteller des bundeslandes hessen) hat sich dazu die mühe gemacht, ein büroraum einer universität in deutschland als versuchsobjekt mit entsprechenden sensoren zu versehen, so dass sich einzelne energieverbraucher tatsächlich inkl. kameraüberwachung per ipad-app fernsteuern zu lassen. das ganze war mit einem infotresen im hessenstand live anzutesten. da agt international eher mit regierungen im bezug auf internetsicherheit und egovernment arbeitet, ist hier zwar kein direkter zusammenhang zu privaten heimnetzwerken herzustellen, die idee lässt sich allerdings etwas ausbauen und sicherlich in einigen jahren auch in privathaushalten umsetzen. in kombination damit lässt sich sicherlich auch die hard- und softwareseitige sicherheitslösung zur optischen überwachung des unternehmensgrundstücks inkl. gebäude einges erahnen, was die zukunft in dieser hinsicht betrifft. die firma levelone bietet in zusammenarbeit mit der unternehmung equip eine umfangreiche produktpalette in sachen hochverfügbares netzwerk. im businessbereich ebenso wie für private anwender. vor allem mit ihrer videoüberwachung in diesem bereich wollen sich beide unternehmen ein stück vom kuchen des smart home abschneiden. auch wenn ich im direkten gespräch den eindruck hatte, das man – natürlich – unternehmen als kunden fokussiert hatte und scheinbar noch gar nicht so sehr an lösungen für private entanwender gedacht zu haben schien. für letztere zielgruppe mag die auf geschäftskunden ausgelegte technik mit entsprechender hardwareanforderung und der dazu passenden preislage natürlich auch gänzlich ungeeignet sein. wenn jedoch entsprechende produktänderungen vorgenommen würden, wäre jedoch durchaus auch hier eine gute plazierung am markt vorstellbar. auch an diesem extrabbeitrag feile ich noch, da ich einen umfangreichen produktkatalog auf cd-rom in die hand gedrückt bekam, welcher reichlich informationen enthält. des weiteren habe ich einen tipp bekommen, wie ich eventuell per smartphone und android-app zugang zu einer testumgebung bekommen kann. es kann also gespannt hierauf gewartet werden.

lte

leider fand ich nicht mehr die zeit, mich mit den vorzügen – mal abgesehen von der geschwindigkeit – von lte an ständen wie avm, telefonica oder vodafone zu informieren. dennoch werde ich versuchen, in dieser sache noch an informationen zu kommen, um zu sehen, inwiefern sich dieses thema mit den oben beschrieben geschäftsfeldern verbinden lässt.

barcode und qr-code scanner für android – der vergleich

barcodes sind bekanntermaßen weit verbreitet und so gut wie auf jedem produkt zufinden, das in irgendeinem laden steht. qr-codes sind spezielle barcodes. ursprünglich wurden sie in der automobilindustrie eingesetzt, um die zuordnung der einzelteile zu erleichtern. mittlerweile haben sie sich auch im marketing als einigermaßen trendiges und immer mehr verbreitetes werkzeug bewehrt. auf der verlinkten page lässt sich ein eindruck der ungefähren einsatzmöglichkeiten erkennen. in deutschland sind sie noch nicht an jeder straßenecke anzutreffen. in asien sieht es da schon anders aus. der sinn von qr codes ist somit mehr oder weniger erklärt: sie bergen informationen in sich, die mittels smartphone entschlüsselt werden können. normale barcodes hingegen werden dazu nicht verwendet. ein scan normaler barcodes dient eher dem zweck, informationen zu dem dazugehörigen produkt zu bekommen.

 

testobjekte: bier, kaffee, zeitschrift, stift, kopierpapier, software, dvd-rohling

testobjekte: bier, kaffee, zeitschrift, stift, kopierpapier, software, dvd-rohling

ich habe mir nun einmal die mühe gemacht, vier kostenlose bar-/qr-code-apps aus dem app market zu suchen und auf meinem galaxy s mit froyo 2.2 einem vergleichstest zu unterziehen. im testbereich qr-code habe ich dazu die qr codes der oben verlinkten qr-code-marketingagentur heran gezogen. als testobjekte für die normalen barcodes nahm ich einen sony dvd+rw rohling, eine version des softmaker office 97 gs, einen permanentmarker von staedtler, die pc games hardware dvd+ ausgabe 11/2010, eine flasche veltins 0,5 liter, tip kopierpapier aus dem real, und eine flasche bellarom espresso macchiato kaffeegetränk aus dem lidl zur hilfe. bei den testes der apps spielten folgende kriterien eine rolle:

  • bedienung und verständlichkeit der app
  • geschwindigkeit des scanners
  • umfang an erkennbaren codes
  • de-/codierfähigkeit und weiterverarbeitung
  • erfolgsquote bei barcodeerkennung
  • resourcenverbrauch und benötigte zugriffsrechte

folgende apps wurden anhand der genannten kriterien von mir getestet: quickmark, qr droid (private), barcode scanner und barcoo.

 

quickmark für android

quickmark für android

quickmark

sobald die app geladen ist, stehen einem drei menüs zur verfügung, welche wiederum mit submenüs angereichert sind. im scan menü finden sich die optionen, per kamera einen code zu scannen, in den eigenen bildern nach dort gespeicherten codes zu suchen, eine website per url-eingabe nach einem code zu durchsuchen, oder den ean per hand einzutippen. bei letzterem macht sich die app die mühe, zwischen den existierenden barcodes (ean8, ean13, code39, code128) zu unterscheiden. damit der anwender auch weiß, wie die entsprechenden codes aussehen, wird unterhalb der auswahl direkt ein beispiel gezeigt. meine obigen testobjekte hat quickmark leider nicht erkannt.
im menü history findet man ganz simpel den verlauf. offenbar jedoch nur den von qr-codes. ein klick auf die einträge erlaubt weiteres be-/verarbeiten der daten. so kann eine url z.b. direkt angesurft oder per google gesucht werden. was auch immer für daten im qr-code entahlten sind, sie lassen sich in einem text bearbeiten und wieder in einen qr-code verpacken oder direkt per email/sms weiterleiten. diese optionen sind durch symbole am unteren rand dargestellt.
das share-menü bietet die möglichkeit, kontakte, bookmarks, installierte apps, die zwischenablage, frei wählbaren text oder eine selbsterstelle vcard in einen qr-code umzuwandeln. die vcard kann dabei vorher händisch erfasst werden. im übrigen ist dies die einzige der von mir hier getesteten apps, die auch mit quickcodes zurecht kommt. sowohl beim codieren, wie auch decodieren.
auch wenn die app aus taiwan (programmiererhomepage endet auf .tw) ihren weg in den appmarket gefunden hat, ist sie auf englisch. deutsche sprache ist nicht vorhanden. da die app jedoch mehr oder weniger selbsterklärend und logisch strukturiert ist, sollte es kein problem sein, auch mit mittelmäßigem englisch diese app in kürze zu beherrschen. einzig bei manueller eingabe einer ean und auswahl der falschen ean-id kann die suche in asiatischen fehlermeldungen auf dem display enden. die erfolgsquote der scanns ist schlicht zufall. da die app auf google zugreift, um die ean zu suchen, wird alles mögliche gefunden. sogar datumsangaben und geldbeträge mit der selben ziffernfolge wie die ean werden als suchergebnis gelistet. mit ca. 11 mb im hintergrund alles in allem jedoch zu ramlastig und führt hier die vier getesteten apps an. für die installation werden erträgliche 1,43 mb in anspruch genommen. werbung ist nur marginal, meines eindrucks nach. vor dem fazit will ich noch auf die zugriffsrechte eingehen. hier unterscheidet sich quickmark nicht von den anderen apps – mit ausnahme von qr code private. da man aus seinen bookmarks und telefonkontakten qr-codes erstellen kann, muss die app natürlich auch zugriff auf derlei daten bekommen. sonst wäre sie ihres sinnes komplett beraubt. und nun zum…

 

quickmark

quickmark

fazit zu quickmark
die app arbeitet zuverlässig, was die qr-codes betrifft. hier stehen einem alle be- und verarbeitungswünsche in beide richtungen – qr-code codieren und decodieren – zur verfügung. da sie für barcodes google zu rate zieht und keinerlei suchmuster aufweist, sind die trefferquoten für barcodes eher zufällig. der scanner an sich arbeitet jedoch präzise und schnell. das menü ist logisch strukturiert und erlaubt schnelles navigieren. leidglich die manuellen eingabemöglichkeiten kommen mir etwas unhandlich vor. wer einen allrounder für qr-codes mit geringer installationsgröße sucht, ist hiermit auf jeden fall gut beraten, muss aber mit ca. 11 mb ram verbrauch leben. allerdings tendiere ich persönlich immer dazu, alternativen ohne nutzlosen balast (barcode trefferquote) den vorzug zu geben. wer mir zustimmt, sollte auf jeden fall weiter lesen. gehen wir zur nächsten app, der…

 

qr droid (private)

qr droid (private)

qr droid (private)

qr droid gibt es in zwei varianten im app market. beide kostenlos und geringfügig mit werbung. jedoch ist diese nicht allgegenwärtig. android private ist eine – von den zugriffswünschen her – abgespeckte variante von qr droid. diese „lightversion“ der app verzichtet auf zugriffsrechte für die kontakte, bookmarks, etc. dazu später im direkten vergleich der „vollversion“ jedoch mehr.

qr droid beinhaltet in keiner version das scannen von barcodes, weshlab ich logischerweise auch weder meinen dvd-rohlung, noch das bier finden konnte. die app hat in beiden varianten lediglich die funktion, qr codes zu erstellen oder zu entschlüsseln. sobald die app geöffnet wird, erscheint das menü. dieses ähnelt dem homescreen mit seinen symbolen. in der kategorie „qr code generieren aus“ kann man aus den acht möglichkeiten kontakt, url, (installierte) app, telefonnummer, kalendereintrag, frei wählbarem text, geolocations, oder aus einer sms erstellen. sind alle für den code erforderlichen daten erfasst und das bild generiert, hat man sogar noch die wahl der größe zwischen 80, 12, 230, 350 und 500 (jeweils im quadrat) pixeln. anschließend kann der code als *.jpg oder *.png im speicher des smartphones abgelegt oder direkt versendet werden.
der unterschied, zwischen dem erstellen eines qr codes aus einem kontakt und einer telefonnummer besteht im übrigen darin, dass sich in einem kontakt-code eben alle infos befinden, die man zu diesem telefonbucheintrag gespeichert hat. bei telefonnummer wird ganz simpel nur die telefonnummer codiert. hier liegt auch der unterschied zur private-app. diese verlangt keine scheinbar unlauteren zugriffsrechte, sondern der nutzer entscheidet über den zugriff. dies bedeutet jedoch nichts anderes, als dass jede info, die z.b. im telefonbuch gespeichert ist, von hand eingetippt werden darf. zum erstellen eines qr codes zwecks weiterleiten eines geschäftlichen kontakts demnach durchaus ungeeignet, wenn man den möglichen umfang (firmenadresse, email, telefon, fax, evtl. position, url, name) bedenkt. wer also nicht nur qr-codes entschlüsseln, sondern auch zu erstellen gedenkt, sollte für sich selbst abwägen, welche version er bevorzugt. in sachen qr-codes auswerten beherrscht die app übrigens die funktionen, ein foto aus dem speicher des telefons heranzuziehen, eine url auf codes zu untersuchen, den verlauf zu verarbeiten oder per kamera das schwarzweiße quadrat zu decodieren. die entschlüsselten inhalte können entweder sofort genutzt werden (url, telefonnummer etc.) oder entsprechend zur späteren nutzung bzw. weiterbearbeitung gespeichert werden. hier hat qr droid übrigens einen dicken bonus: der verlauf kann als *.csv datei gespeichert werden. der speicherplatzbedarf und ram-hunger überraschen etwas. der speicherplatz mit 1,72 mb im vergleich negativ, der ramverbrauch mit grade mal 4,21 mb im hintergrund dagegen positiv.

 

qr droid

qr droid

fazit zu qr droid (private)
trotz des geringfügig erhöhten resourcenhungers und etwas trägerer reaktionszeit in der verarbeitung als quickmark, mein persönlicher favorit. jedoch nur in der vollversion mit sämtlichen zugriffsrechten. bevor ich etwas mit der hand eintippe, um einen qr code zu basteln, kann ich es meinem gegenüber auch oldschool mit stift und papier notieren. qr droid läuft rund und stabil, hat eine sinnvolle und umfangreiche ausstattung und ist ohne schnickschnack genau dazu zu gebrauchen, wozu es gedacht ist. nebenbei auch noch einfach zu bedienen. wer auf barcodescanns verzichten kann, sollte anstelle von quickmark hier zugreifen. gegen eine einmalige spende kann man übrigens noch die werbung entfernen, wenn gewünscht. dies war der zweite streich, der dritte folgt sogleich.

 

barcode scanner

barcode scanner

barcode scanner

das menü – wenn man überhaupt davon sprechen kann – ist simpel. app starten und schon ist der scanner auf dem screen. wurde ein code erkannt, sieht man augenblicklich das ergebnis auf dem display. bei qr codes den entsprechenden inhalt in einer textzeile zur weiterverarbeitung, bei barcodes den gescannten code und entweder die produktbezeichnung oder zumindest die ean mit zugehörigem ean-format. in jedem fall kann anschließen per button unter dem ergebnis eine websuche gestartet werden. es stehen des weiteren noch die produktsuche und der google shopper zur verfügung. wurde ein produkt nicht gleich nach dem scan identifiziert, empfehle ich, sich auf die websuche zu beschränken. die war bei meinen tests erfolgreicher als die produktsuche, bzw. positionierte von vornherein das richtige ergebnis unter den ersten drei. google shopper soll eine app sein, die seperat installiert werden muss. ich konnte sie im market nicht finden (schätze, im deutschen market nicht verfügbar) und daher auch nicht testen. aus dem grund gehe ich auch nicht weiter darauf ein. wer mir allerdings einen link dazu geben kann, sei hiermit aufgefordert, dies zutun. dann werde ich den test an dieser stelle ergänzen.

bei qr codes reagiert der scanner ebenfalls teils träge, gibt die daten jedoch widerstandslos preis. im fall von kontaktdaten kann man die url direkt aus dem screen heraus klicken. die gewonnen infos können auf buttondruck bei „e-mail senden“ in anderen apps entsprechend weiter bearbeitet werden. per button „nummer wählen“ wird in die telefonfunktion umgesprungen. will man die kontaktdaten seinem telefonbuch hinzufügen, genügt ein klick auf den button „kontakt hinzufügen“. die vorhandenen daten werden sofort in die entsprechenden felder eingefügt und können bei bedarf angepasst werden. aus vorhandenen bildern oder fotos kann diese app leider keine qr codes decodieren.
um einen qr code zu erstellen, muss man erst etwas grübeln. diese funktion ist nämlich über den menübutton unter „erzeugen“ zu finden. hier hat man die wahl einen code aus den installierten anwendungen, bookmarks, kontakten oder der zwischenablage zu erstellen. beim versuch, aus kontakten einen code zu generieren, wurde dieser schritt bisher jedes mal zwangsbeendet. die anderen drei quellen konnte ich anstandslos nutzen. wer als quelle anwendungen wählt, sollte nicht überrascht sein, wenn er sämtliche – auch vorinstallierte – apps zur auswahl hat. bei den anderen apps beschränkte sich das bisher auf die selbst installierten apps. speichern lassen sich erstellte qr codes übrigens nicht. nur per mail oder sms/mms versenden. noch schnell einen satz zu den resourcen: barcode scanner ist mit 0,98 mb als installation die kleinste der vier getesteten apps, mit immerhin 6,98 mb ram im hintergrund aber nicht die sparsamste.

 

barcode scanner

barcode scanner

fazit zu barcode scanner
ihrem sinn nach ist die leistung akzeptabel, wenn auch nicht super, was aus der mangelnden erkennungsrate der barcodes und speicherfunktion von selbst erstellten qr codes resultiert. generell scheint mir der umgang mit qr codes eher nebensächlich zu sein. hervorgehoben werden sollte allerdings die sparsamkeit bezüglich der akkuladung. hier hängt bacrode scanner alle anderen apps ab. vermutlich beruht das auf dem nicht sehr schnellen scanner, dem evtl. dadurch weniger leistung zugespielt wird.  die menüführung ist zwar komplett eingedeutscht, jedoch finde ich die struktur nicht optimal. bei qr droid und selbst bei quickmark ist dies besser umgesetzt. jedoch interessant: die macher ergänzen diese app mit  dem dazu passenden kostenlosen webservice. sollte man beim surfen im web auf dem pc einen qr-code finden und diesem nicht nachgehen können, weil er nicht verlinkt ist, lässt sich die url einfach auf der seite eingeben und der code entschlüsseln. schon ist das ergebnis für jedermann verständlich. komme ich nun also zum letzten kandidaten, der app…

 

barcoo

barcoo

barcoo

diese app ist schon fast ein einkaufsführer mit produktempfehlungen. scheinbar wird auf eine eigene datenbank zurückgegriffen, welche von den usern selbst gepflegt und erweitert werden kann. bis auf die softmaker office 97 gs cd wurde alles erkannt. das laden der datenbank erfolgt allerdings im vergleich zu den übrigen apps meist langsamer. vermutlich liegt das eben an der eigenen datenbank. der scanner arbeitet hingegen so präzise und schnell, dass man durchaus aus der hüfte einen erfolgreichen scan erledigen kann. im ergebnis bekommt man dann informationen zu den nährwerten oder inhaltsstoffen, sofern es sich denn um nahrungsmittel handelt. wenn es sich um dinge handelt, die man nicht verspeisen kann, werden preise und bewertungen dazu gereicht.

so schnell der scanner auch arbeitet, fehlerfrei ist auch er nicht. so wurden der kaffee, das bier, die zeitschrift, der dvd-rohling, das papier und auch der stift zwar erkannt, jedoch wurde beim stift nicht der permanentmarker gelistet, sondern der overheadfolienstift, dessen tinte man wegwischen kann. der fairneshalber muss allerdings erwähnt werden, dass die zeitschrift auch nicht mit der richtigen ausgabe (bei keiner app) erkannt wurde. lediglich, dass es sich dabei um eine pc games hardware handelt. qr-codes unterstützt diese app überhaupt nicht.

als bonus bringt barcoo übrigens einen ticker mit, der auch beliebte kategorien, wie tv, handy, usw. beinhaltet. im ticker werden tatsächlich gescannte, bzw. neu hinzugefügte gegenstände gezeigt. der verlauf dient dieser app allerdings lediglich dazu, bereits gescannte objekte nicht erneut scannen zu müssen, sondern sie eben aus dem verlauf heraus in der datenbank nachzuschlagen.

auf grund der hohen trefferquote der gescanten barcodes begeistert diese app und kann durchaus beim shoppen als spontaner preisvergleich herangezogen werden. sonstige sinnhaftigkeit fällt mir nicht ein, da die datensammlung wie bereits erwähnt, auf die einträge von usern der app angewiesen scheint. dennoch eine durchaus brauchbare app mit praktischem nutzen für den alltag. denn smartphones müssen ja nicht nur aus socialnetwork bestehen.

 

barcoo

barcoo

fazit zu barcoo
die offenbar gut geführte und gefütterte datenbank, welche den ergebnissen der barcodescanns zugrunde liegen zu scheint, garantiert schon fast eine 100%ige trefferquote bei den scanns. eben das gereicht der app im verbrauch beim arbeitsspeicher aber auch zum ersten platz der stromfresser. mit ca. 16,7 mb verbraucht die app im hintergrund mit abstand am meisten ram. die datenbank findet verhältnismäßig schnell die ergebnisse, lädt jedoch noch ewig nach, was den ramverbrauch sogar auf über 17 mb ramhunger nach oben treibt. auch die cpu wird hier ausnahmsweise mit bis zu 10% in anspruch genommen. also auch hier erhöhte akkubelastung. trotz dessen bleibt die app auf meinem galaxy. denn unschlagbarer vorteil ist die sehr hohe trefferquote. sonst bleibt nur zu sagen, dass die app selbst mit daten gefüttert werden kann und die navigation innerhalb des tools leicht verständlich ist.