TestDisk – gelöschte oder verlorene Daten wiederherstellen

Testdisklogo_clear_100Es gibt sicher viele Programme, mit denen man versehentlich gelöschte oder durch einen Defekt Verlust gegangene Daten rekonstruieren kann. Einige davon kostenpflichtig, andere kostenlos. Ich stieß – mal wieder auf der Suche nach einer Lösung zu einem Problem – auf TestDisk. Um genau zu sein, suchte ich nicht nach einer Software, mit der ich gelöschte Daten wieder herstellen kann, sondern ich hatte mit einem USB Stick zu kämpfen, der von heute auf morgen ohne äußere Einwirkung nicht mehr erkannt wurde. Weder am PC noch an meinem Smartphone. Da sich nun aber Daten darauf befanden, die ich gerne retten wollte, machte ich mich auf die Suche nach einer Lösung. Es fing damit an, dass ich meinen Stick am Smartphone anschloss, um einige GB Fotos und Videos darauf zu übertragen. Der Stick wurde als beschädigt ausgegeben. Am Rechner das Selbe. Nach kurzer Überlegung warf ich kurzerhand einen Blick in Datenträgerverwaltung unter Windows. Dort wurde mir der Stick erstaunlicherweise als fehlerfrei, aktiv und als primäre Partition angezeigt. Mögliche Optionen? Formatierung. Diese gedachte ich allerdings vorerst zu vermeiden. Mir fiel dann die Bezeichnung des Dateisystems ins Auge. An sich hätte der Stick – damit er am Smartphone per USB OTG genutzt werden kann – als FAT32 formatiert angegeben sein müssen. Weiterlesen

Passwortgesicherten rtsp-Stream in VLC Player wiedergeben

904px-VLC_Icon.svg_tinyWer eine IP Kamera sein Eigen nennt, hat ggf. Interesse, den Stream in einem Videoplayer wie dem VLC Player zu betrachten. In meinem Fall habe ich eine Yi 1080p Home Kamera, die ich mittels alternativer Firmware von der Cloud befreit habe und auch die App nicht mehr nutzen muss. Die Kamera hab ich für 20,-€/Stück im Zweierpack erstanden. Gedacht war das als ganz zwangloser Test, um zu schauen, was man für das Geld an Hardware erwarten kann. Nun, soweit bin ich zufrieden, bis auf recht häufige Verbindungsprobleme. Das liegt sicher auch an der alternativen Firmware. Mit der originalen Firmware habe ich die Kameras nicht verwendet, deshalb ist das nur eine Vermutung.

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C# Projekt Adressbuch – Einleitung

Wo fange ich an? In C# möchte ich mich einarbeiten. Ein richtiges Projekt soll es werden. Eine typische Windowsanwendung soll es sein, wenn es fertig ist. Was taugt hier als Einstieg, sich mit C# und Hochsprache im Allgemeinen vertraut zu werden, Erfahrungen zu sammeln und nachher eine Anwendung zu bekommen, die vielleicht nicht nur mir hilft? Gerne was sinnvolles. Nun ja, die Überschrift hat es verraten: Ein Adressbuch soll her. Ja, da gibt es bestimmt reichlich freie Lösungen und auch weniger freie in bestehenden Anwendungen. Nicht zuletzt das Windows-eigene Adressbuch aka Kontakte. Ich möchte nur nicht so eine funky fancy Windows-App, ich möchte das, was man noch Programm oder Anwendung nennt. Scheiße aussehen soll und muss sie natürlich deshalb nicht.

Wie beginnt man also? Ich für meinen Teil habe mir zuerst einmal Gedanken gemacht, was mein Programm denn können soll, abgesehen davon, einen Mehrwert zu liefern. Also habe ich mich hingesetzt, und vor geraumer Zeit bereits mit einem Anforderungskatalog begonnen. Hierzu habe ich mich der klassischen User Story bedient. Ich habe einfach alles in ein Worddokument getippt, was meine Anwendung später mal können soll. Bewusst so, als hätte ich keine Ahnung. Was anfangs nicht schwer war, weil ich bis auf ein bisschen Webentwicklung seit meiner Umschulung zum Fachinformatiker nichts an Berufserfahrung sammeln konnte. Warum denn also keine Webanwendung? Nun, weil mir das mit Hinblick auf späteren Nutzen nicht zielführend erscheint. Wenn andere Menschen meine Anwendung nutzen sollen, möchte ich das für jeden – unabhängig von der IT-Affinität – ermöglichen. Und da scheint mir eine typische Windowsanwendung am sinnvollsten.

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Versionsverwaltung: git – Ohne Schnick Schnack

Roger Dudler - git - Der einfache EinstiegProgrammieren wollen allein reicht nicht, es gibt auch das ein oder andere Tool, mit dem man sich auseinandersetzen sollte. Eine Versionierungssoftware gehört eindeutig zu diesen Tools.

Bevor ich auf den Schnick Schnack in meiner Überschrift eingehe – ich habe mir die Phrase in dem Zusammenhang mal frecher Weise ausgeliehen – möchte ich möglichst kurz erklären, was git – und im Speziellen eine Versionsverwaltung – ist und macht.

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Signal Messenger für Android – verschlüsselte Nachrichten und Telefonie

TextSecure_Blue_IconNervige Diskussion immer mit Leuten, die meinen, sie hätten nichts zu verheimlichen, wenn es um die Sicherheit von Messengern am Smartphone und ihr Privatleben geht. Freunde, jeder der nicht nackt durch die Fußgängerzone geht und abends die Rollos am Fenster herunter lässt, hat etwas zu verbergen! Das nennt sich Privatsphäre. Und die gilt es mehr oder weniger zu schützen. Klar, letztlich Sache jedes Einzelnen. Ich für meinen Teil schaue schon, dass ich meine (Meta-)Daten bestmöglich schütze bzw. verschleiere. Für belanglosen Smalltalk und die Erreichbarkeit der breiten Masse im Freundeskreis  meiner Person nutze ich den Facebook Messenger. Daneben bin ich per Threema erreichbar. Und Signal. Das muss dann auch schon reichen. Weiterlesen

Windows Live Writer wird zu Open Live Writer

Vielleicht kennen einige den Windows Live Writer. Ein Tool zum Befüllen für Blogs diverser Plattformen. Meine Eindrücke über eine ältere Version habe ich hier bereits schon mal nieder geschrieben. Nach der letzten Version Windows Live Writer 2012 gingen Gerüchte um, die Software von Mircososft solle Open Source werden. Dann war es längere Zeit still um die Bloggingsoftware. Schließlich, am 09.12.2015, wurde dann wahr, was angekündigt wurde: Windows Live Writer wurde zu Open Live Writer und tatsächlich Open Source.

Open Live Writer 00

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