IKEA TRÅDFRI Treiber für Fernbedienung 10 W mit RaspBee/DeCONZ verbinden

Smart Home FlaticonMir ist gerade aufgefallen, dass ich erstaunlich wenige Beiträge zum Thema Smart Home hier auf meinem Blog habe. Nämlich exakt einen. Nun gut, liegt vielleicht daran, dass alles, was da smart sein soll, seit zwei Jahren eher als Spielplatz für meinen Spieltrieb dient. Dabei soll es schon sinnvoll sein. Und genau genommen zäume ich das Pferd von hinten auf, denn als Basis dient mir ein RaspBee erster Generation als Hub für ZigBee-Geräte. Kurz umrissen: Der RaspBee ist ein HAT, welcher auf die Pins des RasPi gesteckt wird. Ist die entsprechende Software installiert, spricht das kleine Ding mit Phillips Hue, Osram, IKEA TRÅDFRI und Hardware von anderen Herstellern wie Gira. Die Kompatibilitätsliste gibts im Netz. Mit meinem RaspBee sind in der Hauptsache Beleuchtungslösungen der drei erstgenannten Hersteller verbunden, wobei die Osram Plugs Zwischenstecker sind, von phoscon allerdings als Lampen erkannt werden. So viel dazu.

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TestDisk – gelöschte oder verlorene Daten wiederherstellen

Testdisklogo_clear_100Es gibt sicher viele Programme, mit denen man versehentlich gelöschte oder durch einen Defekt Verlust gegangene Daten rekonstruieren kann. Einige davon kostenpflichtig, andere kostenlos. Ich stieß – mal wieder auf der Suche nach einer Lösung zu einem Problem – auf TestDisk. Um genau zu sein, suchte ich nicht nach einer Software, mit der ich gelöschte Daten wieder herstellen kann, sondern ich hatte mit einem USB Stick zu kämpfen, der von heute auf morgen ohne äußere Einwirkung nicht mehr erkannt wurde. Weder am PC noch an meinem Smartphone. Da sich nun aber Daten darauf befanden, die ich gerne retten wollte, machte ich mich auf die Suche nach einer Lösung. Es fing damit an, dass ich meinen Stick am Smartphone anschloss, um einige GB Fotos und Videos darauf zu übertragen. Der Stick wurde als beschädigt ausgegeben. Am Rechner das Selbe. Nach kurzer Überlegung warf ich kurzerhand einen Blick in Datenträgerverwaltung unter Windows. Dort wurde mir der Stick erstaunlicherweise als fehlerfrei, aktiv und als primäre Partition angezeigt. Mögliche Optionen? Formatierung. Diese gedachte ich allerdings vorerst zu vermeiden. Mir fiel dann die Bezeichnung des Dateisystems ins Auge. An sich hätte der Stick – damit er am Smartphone per USB OTG genutzt werden kann – als FAT32 formatiert angegeben sein müssen. Weiterlesen

Hashes von Dateien unter Windows mit certutil erstellen und prüfen

Md5 free iconZugegeben, den Abgleich von Hashwerten bei Downloads habe ich bisher sträflich vernachlässigt. Irgendwann in der Vergangenheit habe ich das mal getan. Dazu meine ich mich erinnern zu können, ein Software eines Drittanbieters verwendet zu haben. Gut möglich, das es noch zu XP-Zeiten war.

Nun wurden mir zum Abgleich eines Downloads wieder einmal Hashwerte (SHA256) angeboten. Spontan wollte ich wissen, ob und wie ich die unter Windows 10 generiert bekomme, um sie mit den Angaben auf der Homepage abzugleichen.

Nach wenigen Minuten stieß ich auf einen Microsoft Community Beitrag, wo jemand das CMD-Tool certutil ansprach. Also fix die PowerShell im gewünschten Verzeichnis gestartet und und ausprobiert. Über Auswahl der gewünschten Datei und dem Parameter -hashfile gab das Tool einen SHA1 Hashwert aus. Dieser stimmte natürlich nicht mit dem SHA256-Wert auf der Homepage des Downloads überein. Wie also einen SHA256er Wert generieren?

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Passwortgesicherten rtsp-Stream in VLC Player wiedergeben

904px-VLC_Icon.svg_tinyWer eine IP Kamera sein Eigen nennt, hat ggf. Interesse, den Stream in einem Videoplayer wie dem VLC Player zu betrachten. In meinem Fall habe ich eine Yi 1080p Home Kamera, die ich mittels alternativer Firmware von der Cloud befreit habe und auch die App nicht mehr nutzen muss. Die Kamera hab ich für 20,-€/Stück im Zweierpack erstanden. Gedacht war das als ganz zwangloser Test, um zu schauen, was man für das Geld an Hardware erwarten kann. Nun, soweit bin ich zufrieden, bis auf recht häufige Verbindungsprobleme. Das liegt sicher auch an der alternativen Firmware. Mit der originalen Firmware habe ich die Kameras nicht verwendet, deshalb ist das nur eine Vermutung.

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Projekttagebuch Addressbook – Prototyping

Entwickler-Bullshit-Bingo! Ja, schon irgendwie. Prototyping hab ich offen gestanden auch nicht bewusst angewendet. Zwar hab ich in irgend einem Entwicklerpodcast mal davon gehört und hinter dem Begriff verbirgt sich letztendlich auch genau das, was er vermuten lässt: Einen Prototypen der geplanten Software, Teilprogrammes oder was auch immer bauen. Da mein Adressbuch in der Einleitung als Desktopanwendung mit grafischer Benutzeroberfläche von mir angepriesen wurde, habe ich, quasi ohne es zu wissen, einen Prototypen erstellt: Ich habe eine Konsolenanwendung erstellt. Das habe ich getan, um zu schauen, mit welchen Mitteln ich überhaupt meine Vorstellungen implementieren kann. Technisch musste ich mich schließlich von einem Ast zum Nächsten hangeln. Hier eine Methode einer Klasse aus dem .NET Framework, dort lernen, was die Syntax

class TimePeriod
{
     private double _seconds;

     public double Seconds
     {
         get { return _seconds; }
         set { _seconds = value; }
     }
}

zu bedeuten hat (Auflösung und Quelle: Microsoft | set (C# Referenz)). Wäre ich nach Lehrbuch vorgegangen, hätte ich das möglicherweise auch ohne zu googeln erschließen können. Da ich in meinem Projekt voran kommen wollte, habe ich einfach immer mit dem existierenden Wissen begonnen und mir für meine Hindernisse Lösungen ergoogelt. Hinreichende Kenntnisse über die Funktionen einer Hochsprache habe ich noch aus der Zeit der Umschulung von Java.

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C# Projekt Adressbuch – Einleitung

Wo fange ich an? In C# möchte ich mich einarbeiten. Ein richtiges Projekt soll es werden. Eine typische Windowsanwendung soll es sein, wenn es fertig ist. Was taugt hier als Einstieg, sich mit C# und Hochsprache im Allgemeinen vertraut zu werden, Erfahrungen zu sammeln und nachher eine Anwendung zu bekommen, die vielleicht nicht nur mir hilft? Gerne was sinnvolles. Nun ja, die Überschrift hat es verraten: Ein Adressbuch soll her. Ja, da gibt es bestimmt reichlich freie Lösungen und auch weniger freie in bestehenden Anwendungen. Nicht zuletzt das Windows-eigene Adressbuch aka Kontakte. Ich möchte nur nicht so eine funky fancy Windows-App, ich möchte das, was man noch Programm oder Anwendung nennt. Scheiße aussehen soll und muss sie natürlich deshalb nicht.

Wie beginnt man also? Ich für meinen Teil habe mir zuerst einmal Gedanken gemacht, was mein Programm denn können soll, abgesehen davon, einen Mehrwert zu liefern. Also habe ich mich hingesetzt, und vor geraumer Zeit bereits mit einem Anforderungskatalog begonnen. Hierzu habe ich mich der klassischen User Story bedient. Ich habe einfach alles in ein Worddokument getippt, was meine Anwendung später mal können soll. Bewusst so, als hätte ich keine Ahnung. Was anfangs nicht schwer war, weil ich bis auf ein bisschen Webentwicklung seit meiner Umschulung zum Fachinformatiker nichts an Berufserfahrung sammeln konnte. Warum denn also keine Webanwendung? Nun, weil mir das mit Hinblick auf späteren Nutzen nicht zielführend erscheint. Wenn andere Menschen meine Anwendung nutzen sollen, möchte ich das für jeden – unabhängig von der IT-Affinität – ermöglichen. Und da scheint mir eine typische Windowsanwendung am sinnvollsten.

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Erfahrungsbericht Pixel 4a – adb, fastboot, root und boot.img flashen

Seit meinem ersten Smartphone, einem Galaxy S I9000, bin ich bei Android geblieben. Und mit diesem ersten Smartphone kam auch das Interesse daran, mehr als nur Facebook zu nutzen. Zwar war das rooten bei Samsung damals noch verhältnismäßig einfach im Vergleich zu späteren Modellen. Mich zog es nach dem Galaxy dann direkt zu Google. So legte ich mir ein Nexus 4 zu. Seit dem bin ich bei den Google-Geräten geblieben. Die haben einfach den unschlagbaren Vorteil, dass man ohne große Verlustängste bezüglich Garantie den Bootloader freischalten und Custom-Kram installieren kann, bis der Arzt kommt. Das alles setzt natürlich voraus, sich in die Materie einzuarbeiten.

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C# – string auf Inhalt prüfen

kisspng-c-programming-language-computer-icons-computer-pr-programming-5acadc62277db6.6978009015232441301618In den verschiedenen Sprachen stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, einen String auf Inhalt zu prüfen. Gar nicht so sehr auf explizite Ausdrücke, sondern einfach, ob er Inhalt enthält, oder leer – je nachdem, wie in der jeweiligen Programmiersprache leer definiert wird – ist. Darauf gekommen bin ich, weil ich bei einer testhalber erstellten Konsolenanwendung einen leeren String nicht mit ausgeben wollte. In C# werden leere Strings als null oder “” initiiert.

Nun kann man natürlich auf beides prüfen, sei es mit Equals() oder einer if-clause. Noch einfacher geht es allerdings mit einem simplen Trick. Nämlich einfach die Länge des Strings gegen 0 prüfen. Nicht gegen null oder “” sondern schlicht gegen 0. Das hat den Vorteil, dass kein Objekt dafür angelegt werden muss und sorgt für eine schnelle Prüfung. Wie groß der Geschwindigkeitsvorteil ist oder sein kann, weiß ich nicht. Sicherlich mag das auch nicht für alle Situationen die richtige Wahl sein.

if (person[i].Length != 0)
{
     Console.WriteLine(person[i]);
}

DBMS DBeaver mit SQL Server Express nutzen

sql-server-dbeaverDBeaver als Datenbankmanagementsystem – kurz DBMS – stellte ich bereits in der Community Version hier im Blog vor. Neben einer PostgreSQL und mySQL Datenbank hatte ich beruflich auch das Vergnügen, mit einer SQL Server Express Datenbank arbeiten zu können. Zwar kann man sich Microsofts SQL Server Management Studio (SSMS) kostenlos herunterladen und verwenden – ist meiner Ansicht nach auch ein sehr geil umfangreiches, wenngleich daher auch komplexes Tool – aber wozu sollte ich für die paar Handgriffe über ein DBMS ein zweites DBMS installieren?

Bei meinen ersten Versuchen schlug die Verbindung mit DBeaver und SQL Server Express auch fehl. Letztlich lag das an der fehlenden Information, welchen Port die SQL Server Express-Variante verwendet. Die Express-Variante hat nämlich keinen festen Port, sondern sucht sich zufällig einen Port aus. Welchen, erfährt man auch nicht einfach so bei der Installation. Weiterlesen

Java – Programmieren mit oder ohne IDE?

IDE. Was ist das eigentlich? Programmierer wissen es, angehende vielleicht auch und ich erkläre es trotzdem kurz. IDE steht für englisch Integrated Development Environment und heißt auf deutsch: integrierte Entwicklungsumgebung. Schlicht handelt es sich dabei um eine Software, mit der man eben andere Software programmieren kann. Im Falle von Java gibt es ein paar zur Auswahl. Einige sind kostenlos, andere in form von eingeschränkten Communityversionen erhältlich, andere sind kostenpflichtig. Allen gemein ist jedoch, dass man sie zum Programmieren von Java-Programmen gar nicht unbedingt braucht.

Ok. Und was brauche ich zum Programmieren?

Nicht so schnell. Vielleicht sollte ich kurz erwähnen, dass Java eine objektorientierte Programmiersprache ist. Man kann an tausend Stellen lesen, was das bedeutet. Anstelle der üblichen Erklärungen will ich das mal mit JavaScript vergleichen. Wird gerade von Laien meist für ein und das Selbe gehalten. Was es definitiv nicht ist!

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