Office 2010 Starter – Unter Windows 10 installieren und nutzen

Microsoft-Office-Starter-2010Warum Office 2010 Starter? Man kann ja heutzutage in einschlägigen Onlineshops günstig Lizenzen aus Volumenverträgen ergattern. Oder ein günstiges Abo der 365 Suite mit fünf Lizenzen abschließen. Sicher. Es soll allerdings auch Anwendungsfälle geben, in denen das übers Ziel hinaus schießt. So wie bei mir in zwei Fällen.

Meine IT-Kompetenz war innerhalb der Familie mal wieder gefragt. Ein Laptop, der immer wieder Probleme mit Updates unter Windows 7 hatte und einer, den ich direkt auch neu beschaffen sollte. Beide Besitzer nutzen hauptsächlich das Internet als Konsummedium und zum Shoppen auf ebay und amazon. Hin und wieder soll da mal ein Schrieb getippt werden. Und dafür braucht es eben auch ein Office. Da könnte man sicherlich auch zu Open- oder Libre Office greifen. Das dumme ist dann nur, dass ich mich wieder ständig mit der Inkompatibilität der Dokumente herumschlagen darf, wenn die auf anderen Systemen mit Microsoft Office bearbeitet werden müssen. Die einfachste Lösung liegt also wohl darin, ein wartungs- und aufwandarmes System zu nutzen. Deshalb kein Open- oder Libre Office. Ein Abo kommt für die betroffenen Ottonormalverbraucher auch nicht infrage. Nicht mal dann, wenn es dazu kostenlos 1 TB Cloudspeicher gibt, der sowieso nicht genutzt wird. Menschen, die hauptsächlich über Whatsapp kommunizieren und eine Mail pro Quartal vom Smartphone aus verschicken, brauchen keinen Cloudspeicher, der ein vielfaches ihres Smartphonespeichers umfasst. Also abends mit dem Kopf auf dem Kissen und dem Laptop auf den Knien mal Google ausreichend bemüht.

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Microsoft stellt Surface Book vor

Damit hat niemand gerechnet. Ein Konkurrent zum MacBook Pro in jeder Hinsicht. Nur mit einem entscheidenden Unterschied, abgesehen vom Betriebssystem.

Angekündigt wurde nach dem Surface Pro 4 noch ein Laptop. Da horchte ich schon auf. Was könnte jetzt, kurz vor Ende der Präsentation und nach dem Surface Pro 4 – das mich überzeugte – noch kommen? Ein Laptop, der das Surface toppen soll? Na, entweder ein Flopp oder eben echt mal was neues.
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Microsoft Office Lens – kostenlose Scannerapp mit OCR für Android (Beta)

Microsoft liefert meiner Ansicht nach die besten Officeanwendungen ab, die man so bekommen kann. Bei den mobilen Apps sogar für Android früher, als für das eigene System. Was ich zwar nicht ganz nachvollziehen kann, hier allerdings nicht Gegenstand des Beitrags ist. Gegenstand soll die in der Überschrift genannte App sein: Office Lens. Wie immer bei Apps gilt bei mir: Test erfolgt unter Android. Ich nix haben Apfelgerät. Wer sich auf iOS einen Eindruck verschaffen möchte, kann sich die App aus dem App Store runterladen.

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Excel 2010 – Fixieren von Fensterausschnitten, um bestimmte Zeilen oder Spalten zu sperren

Wer beruflich viel mit Excel zutun hat, wird die Funktion kennen, mit der Split box Rechts oben und unten, Zeilen und Spalten zu teilen und so zwei oder mehr Bildausschnitte im Tabellenblatt überblicken zu können. Vor allem bei großen Tabellen, welche über die Ränder des Bildschirmes hinaus reichen, ist diese Funktion nützlich, wenn die Spaltenüberschrift zusehen bleiben soll.

Unter Office 2010 Produkten verbringt man ja häufig erst einmal eine bestimmte Zeit mit Suchen, denn gewöhnlich sind die Befehle alle da, nun anderswo versteckt. Meist kommt dann noch hinzu, dass man nicht einmal genau weiß, wie man den Index der MS Office Hilfe mit den richtigen Suchbegriffen füttern muss, um herauszufinden, wo sich die gesuchte Option versteckt hält.

Microsoft hat diesen Schritt ganz easy erreichbar gemacht. Nach Auswahl der zu fixierenden Spalten/Zeilen mit der Split box findet man im Menü unter Ansicht die Gruppe Fenster, unter dieser man wiederum den Befehl Fenster fixieren finden sollte. Benutzerbedingte Abweichungen der Menüoptik können vorliegen. Möchte man nun das Fenster wieder auftauen, einfach den gleichen Klickweg zurücklegen und das Fenster wieder freigeben.

Ich hoffe euch die richtige Antwort auf eure Googleanfrage gegeben zu haben. Eine weiter ausholende Anleitung findet ihr übrigens hier.

cebit 2011 – review zu den themen cloud computing, smart home und lte

nach einer schlafarmen woche mit zwei cebit-besuchen und einer woche nachtschicht im anschluss komme ich endlich dazu, ein review zu verfassen. vorab will ich erwähnen, dass ich bereits an den beiträgen zu den einzelnen themen arbeite, um sie auch rund zu gestalten.

cloud computing

nachdem ich dank meines presseausweises ohne probleme am dienstag, dem 01.03.2011 auf die cebit durfte, stromerte ich auf der suche nach informationen  vor allem in den bereichen cloud computing und smart home zwischen den ausstellern hin und her. bei den hardwareriesen wie dell, ibm, citrix und fujitsu ging es hierbei lediglich um die hardwareanforderungen – wie überraschend – der kundenwünsche für ihr cloudsystem.

bei microsoft ging es da wesentlich intensiver um aufklärung im bezug auf flexibilität, leistungsumfang, bereitstellung, art und weise der cloud und vor allem: datensicherheit und privacy. beides hängt ja grade für end-/anwender sehr dicht zusammen. natürlich wirkt die präsentation des vortragenden sehr logisch und äußerst plausibel. jedoch vermittelt sie den richtigen ansatz und erklärt simpel verständlich, wie cloud bei ms funktioniert. nebenbei wurde an einer wesentlich kleineren videowand noch windows 7 vorgestellt, und an der anderen seite des standes traf man noch ein paar redner zu den themen windows phone 7,  zu office 2010 und äh… achso: internetexplorer 9. der internetexplorer 9 soll nun – grob formuliert – ähnlich wie windows 7 zu handhaben sein. die release candidate version gibt es hier zum download. ich weiß noch nicht, ob ich mich zu einem test hinreißen lasse. wenn ich mich allerdings dazu entscheide, bezüglich meines androidphones einige vorzüge des chome zu testen, böte sich natürlich ein übergreifender test sämtlicher browser für desktops gleich mit an. wieder einiges auf der to do liste…

jedoch zurück zur cebit.
cloud comptuing also in aller munde. vm ware hat mit citrix zusammen am stand präsentiert und irgendwie war mein gespräch mit der netten dame nicht sonderlich ergiebig. platt gesagt kam dabei folgendes herraus: citrix stellt die benötigte hardware für ein cloudsystem zur verfügung, der rest ist dem kunden überlassen. und fast genauso hat die gute dame das gesagt. was danach kommt, scheint denen wurscht zu sein. bei ibm und dell habe ich gar nicht mehr erst nach näheren informationen gefragt. bei ms ging es an den infotischen auch mehr oder weniger um die kundenberatung bezüglich der umsetzung – also fast schon um auftragsrealisierung. da herrschte nämlich reger betrieb was geschäftskunden betraf, wie ich feststellen konnte. aufschlussreicher war dagegen die präsentation zur cloud allgemein. ich hätte gern mehr gefilmt, aus zeitgründen war mir das jedoch nicht möglich. das entsprechende video werde ich inklusive weiterer informationen im zusammenhang mit einigen – vor allem rechtlicher – hintergründe in einem extra beitrag nachreichen. ich feile noch daran.

smart home

zum thema smart home konnte ich zwar keinen hersteller ausfindig machen, der eine allroundlösung diesbezüglich anbietet – tut sich hier eine marktlücke auf? – jedoch einige unternehmen, die sich die immer vernetztere welt und mobile datennutzung zu eigen machen, ihre produkte weiterhin zu vermarkten.
dazu bekam ich am hessenstand in der länderhalle (halle 9) einen netten eindruck über eine testanlage zum intelligenten gebäude. das schweizer unternehmen agt international (mitaussteller des bundeslandes hessen) hat sich dazu die mühe gemacht, ein büroraum einer universität in deutschland als versuchsobjekt mit entsprechenden sensoren zu versehen, so dass sich einzelne energieverbraucher tatsächlich inkl. kameraüberwachung per ipad-app fernsteuern zu lassen. das ganze war mit einem infotresen im hessenstand live anzutesten. da agt international eher mit regierungen im bezug auf internetsicherheit und egovernment arbeitet, ist hier zwar kein direkter zusammenhang zu privaten heimnetzwerken herzustellen, die idee lässt sich allerdings etwas ausbauen und sicherlich in einigen jahren auch in privathaushalten umsetzen. in kombination damit lässt sich sicherlich auch die hard- und softwareseitige sicherheitslösung zur optischen überwachung des unternehmensgrundstücks inkl. gebäude einges erahnen, was die zukunft in dieser hinsicht betrifft. die firma levelone bietet in zusammenarbeit mit der unternehmung equip eine umfangreiche produktpalette in sachen hochverfügbares netzwerk. im businessbereich ebenso wie für private anwender. vor allem mit ihrer videoüberwachung in diesem bereich wollen sich beide unternehmen ein stück vom kuchen des smart home abschneiden. auch wenn ich im direkten gespräch den eindruck hatte, das man – natürlich – unternehmen als kunden fokussiert hatte und scheinbar noch gar nicht so sehr an lösungen für private entanwender gedacht zu haben schien. für letztere zielgruppe mag die auf geschäftskunden ausgelegte technik mit entsprechender hardwareanforderung und der dazu passenden preislage natürlich auch gänzlich ungeeignet sein. wenn jedoch entsprechende produktänderungen vorgenommen würden, wäre jedoch durchaus auch hier eine gute plazierung am markt vorstellbar. auch an diesem extrabbeitrag feile ich noch, da ich einen umfangreichen produktkatalog auf cd-rom in die hand gedrückt bekam, welcher reichlich informationen enthält. des weiteren habe ich einen tipp bekommen, wie ich eventuell per smartphone und android-app zugang zu einer testumgebung bekommen kann. es kann also gespannt hierauf gewartet werden.

lte

leider fand ich nicht mehr die zeit, mich mit den vorzügen – mal abgesehen von der geschwindigkeit – von lte an ständen wie avm, telefonica oder vodafone zu informieren. dennoch werde ich versuchen, in dieser sache noch an informationen zu kommen, um zu sehen, inwiefern sich dieses thema mit den oben beschrieben geschäftsfeldern verbinden lässt.