Windows – Mit Rufus bootbaren USB Stick erstellen

graphic of an usb stick

Es gibt Tools, die gehören in jeden Werkzeugkasten eines Familien-IT’lers. Und sicher auch in den, der Profis. Unter diesen Tools dürfte sich auch irgend eine Software befinden, die einen USB Stick bootbar macht. Eine ISO zur Installation oder eine Linuxdistribution für den Livebetrieb vom Stick. Gebrauchen kann man das heutzutage jedenfalls immer. Persönlich habe ich bisher nur Installationsmedien mit Hilfe des Windows 7 USB/DVD Download Tools erstellt. Stick auswählen, ISO auswählen, starten. Einfacher geht es echt nicht.

Nun muss man ja nicht immer altbewährte Werkzeuge nehmen, wenn es auch andere gibt, die es auszuprobieren lohnt. Und weil ich auf alter Hardware gerne mal ein Linux installieren wollte, bekam ich auf der Ubuntu-Seite Rufus empfohlen. Also einen Download gewagt. Immerhin wird damit geworben, erheblich schneller als manch anderes Stück Software zu sein. Unter anderem eben auch mein bisher genutztes Windows 7 USB/DVD Download Tool.

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(UPDATE) Im Test: Anker Uspeed USB 3.0 Hub + Ladeport (2 Ah)

Update nach langer Zeit (13.08.2017):
Leider musste ich – teils auch schon einige Wochen nach dem Erscheinen dieses Berichts – feststellen, dass der verbaute USB 3 Controller gelinde ausgedrückt, nichts taugt. Anfangs hatte ich immer wieder mal Probleme, die ich erst auf ein Treiberproblem mit dem Rechner schob. Mittlerweile kann ich keine USB 3 Datenträger mehr am Hub nutzen, ohne, dass es zu Fehlern kommt. Zwei mal hat mir das Hub die Boottabelle meines USB-Sticks (der hier aus dem Test) zerschossen. Und weiterhin kommt es zu Problemen, wenn man einen USB 3 Massenspeicher anschließt und große Datenmengen übertragen will. Die Übertragung geht dann runter bis auf null runter, bleibt minutenlang dort stehen oder wird gar nicht fortgesetzt. Das Pausieren des Kopiervorgangs lässt das Hub dann zwar weiter arbeiten, die Dateien sind dann aber inkonsistent und demnach dann fehlerhaft. Das Problem habe ich mit zwei USB 3 Sticks, einigen alten 2,5” HDDs in zwei USB 3 Gehäusen reproduzieren können. USB 2 Datenträger werden weiterhin anstandslos akzeptiert und bearbeitet.

Zuerst hatte ich mir gedacht, dass USB 3.0 brauchbar sein dürfte, als ich vor geraumer Zeit meinen PC mit neuer Hardware ausstattete. Mein MSI Board hat davon auch ausreichend verbaut. Zwei Anschlüsse sind per internem Kabel mit der beigelegten Slot Blende nach hinten aus dem Gehäuse verlegt. Sind dort nur sehr unpraktisch für meinen USB Stick zu erreichen. Auch wenn ich für die meisten Daten bisher die Front USB 2.0er Anschlüsse genutzt habe, ist diese Methode irgendwie sinnbefreiend. Also mal im Netz nach brauchbaren Lösungsansätzen gesucht.

Dort stieß ich dann auf den Anker Uspeed USB 3.0 Hub mit Lade Port. Das Versprechen, Daten mit bis zu 5 GB/s zu übertragen, konnte nicht ich nicht ausreizen, da mein Stick diese Datenraten nicht her gibt. Ob sich die 5 GB/s also wirklich ausschöpfen lassen, konnte ich also leider nicht testen. Dennoch verlief der gesamte Test zu meiner Zufriedenheit.

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