otterbox commuter für samsung galaxy s

rauhe bedingungen, robuste schale.

so in etwa könnte man die otterbox commuter-schutzhülle für das galaxy s bewerben. ich hatte ja angekündigt, mir eine solche – nun ja, tasche trifft es nicht wirklich – schutzhülle zu kaufen. nun trage ich seit montag mein smartphone in der hülle umher und muss sagen: das geld hat sich gelohnt. aber betrachten wir das ganze doch als produkttest.

die schale kommt im karton mit sichtfenster und beinhaltet eine silikonhülle, einen kunststoffschutzrahmen, eine displayfolie, einen schaber zum blasenfreien auftragen der displayfolie, sowie einem staubtüchlein. die installation der hülle erweist sich als denkbar einfach. zuerst wird das silikonteil über das smartphone gestülpt. dieses teil bildet gleichzeitig den dämpfer für erschütterungen. die seitlichen knöpfe für tastensperre/on/off und die lautstärkeregler werden übrigens vom silikon komplett verdeckt. entsprechend hat die hülle an dieser stelle silikonnippel, die sich ans handy schmiegen. der druckpunkt der darunterliegenden tasten ist bei betätigung genauso zu spüren, als würde man direkt auf die tasten drücken. an der oberseite ist eine lasche mit einem nippel für die 3,5 mm klinkebuchse angebracht. dieser nippel verschwindet in der buchse und verwehrt jeglichem staub und dreck einlass. der strom-/usb-anschluss ist ausgespart. schließlich hat das galaxy selbst einen schiebeverschluss über der buchse. auch wenn die hülle etwas klobig wirkt, ist die aussparung groß genug, ohne das ein öffnen der buchse in fummelei ausartet. auf der unterseite sowie der rückseite sind aussparungen für microphon, lautsprecher und kameraobjektiv zu finden. vorn reicht die silikonhülle genau bis zum displayrand. oben sind daher ebenfalls aussparungen für lautsprecher, lichtsensor und frontkamera unerlässlich und natürlich vorhanden. das kunststoffteil weist natürlich ebenfalls für das micro, die kamera und den lautsprecher aussparungen auf. die seitlichen arme, die um den rand langen, sind so designt, dass sie die seitenschalter nicht stören. des weiteren ist die gesamte auflagefläche des kunststoffteils in der silikonhülle vertieft, so dass sich kaum ein wulst ergibt. auf der rückseite der kunststoffschale ist das logo des unternehmens eingeprägt.

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die mitgelieferte displayfolie sollte mit bedacht natürlich vorher am gerät angebracht werden. der display sollte dazu möglichst staub- und fettfrei sein. die folie hat eine aussparung, die zuerst vermuten lässt, sie sei für den home-button unten in der mitte gedacht. allerdings ist diese aussparung für den lautsprecher auf der frontseite oben gedacht. die schutzfolie reicht somit ohne aussparungen auch über den lichtsensor und die frontkamera und wird in diesem bereich von der silikonhülle überdeckt. nach unten hin könnte die folie allerdings etwas länger sein. die statischen folien auf der schutzfolie sind in der richtigen reihenfolge zu entfernen. zuerst die folie, welche auf der seite der schutzfolie haftet, die auf dem handydisplay aufliegt. hierbei sollte darauf geachtet werden, die schutzfolie möglichst genau zu positionieren. sie saugt sich nämlich bei displaykontakt förmlich an eben diesen an. deshalb sollte mit dem mitgelieferten spachtel bereits grober blasenbildung vorgebeugt werden. mehrfaches ansetzen der folie sollte vermieden werden, da sie statisch aufgeladen und somit ein staubmagnet ist. setzt der sich unter die schutzfolie, hat diese ihren sinn schon fast verloren, da der staub kaum abzubekommen sein dürfte. ebenso sollte man darauf achten, die unterseite der schutzfolie nicht mit bloßen fingern zu berühren. das körperfett hinterlässt spuren. so gering diese auch sein mögen.
da der display, wie soeben beschrieben, natürlich nicht gegen zusammenstöße mit, zum beispiel tischkanten, geschützt ist, sollte man darauf achten, das handy mit display zum körper in die hosentasche zu stecken. den rest übernimmt die otterbox. da ich im schichtdienst im wareneingang etc. bin, das handy ständig in der hosentasche habe und auch schon des öfteren angeeckt bin, kann ich tatsächlich eine gute stoßdämpfung und einen kompetenten schutz des handys bestätigen. auch einen sturz aus einem halben meter höhe auf industrieestrich hat das handy überlebt. und sogar die otterbox hat nicht einen kratzer davon getragen. von daher eine klare kaufempfehlung für menschen, die durchaus einen eher rauen tagesablauf haben. für menschen, die im büro arbeiten, dürfte diese hülle übertrieben sein. eine simple leder- oder neporentasche tut es da vermutlich wesentlich besser.

fazit zur otterbox:
die silikonhülle schmiegt sich förmlich ans galaxy s und schlabbert nirgends rum. die kunststoffhülle fixiert das ganze noch einmal und bietet grade der rückseite mit der recht dünnen abdeckung paroli bei heftigeren stößen. auch einen fall aus ca. 50 cm höhe steckt das smartphone dermaßen geschützt weg. staub und anderer dreck wird mittels displayschutzfolie konsequent vom touchsscreen fern gehalten. zur reinigung liegt ein kleines tüchlein bei. das ganze produkt wirkt durchdacht und wertig. für menschen mit viel bewegung und einer raueren arbeitsumgebung eine gute wahl.

abschließend ein paar fotos und das ganze anschaulich in ein video verpackt. in diesem video ist das galaxy allerdings noch nicht mit der displayschutzfolie versehen.

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otterbox commuter für samsung galaxy s gt-i9000

link zur herstellerseite: otterbox.com

schutzhülle für samsung galaxy s gt-i9000

erst… nein, in diesem zusammenhang wohl schon. schon seit wenigen monaten bin ich ja nun stolzer besitzer des in der überschrifft benannten smartphones. bisher auch recht zufrieden damit. und zuerst habe ich überlegt, mir eine tasche für das schnieke technikteil zu besorgen. aber was nehmen? eine neporentasche in der art einer dieser dümmlichen handysocken? blödsinn! dann muss ich das handy ja jedes mal raus, wieder rein und wieder raus und so. würde mir irgendwann nervig und die tasche wäre überflüssig. dann vielleicht ein modell, das per magnetischem clip und kunst-/echtleder hinten angebracht und vorn über den display geklappt werden kann? würde den display schützen und die klappe kann man beim telefonieren bei einigen modellen mit dem magnetischen klipp dann hinten befestigen. aber auch nicht das wahre. zu edel für manche einsätze und irgendwie… wer will denn dauernd mit so einem eselsohr am kopf telefonierend durch die fußgängerzone rennen? habt ihr die leute schon mal gesehen? sieht aus, als würden die mit ihrem portmoney telefonieren. nein, das ist nichts für mich. einen gummiüberzieher, wie man das ganze vom iphone her kennt? hm. ja, das sollte das passende sein. das gummiartige material bietet gegen kleinere stöße sicherlich ausreichend schutz, die rückseite verkratzt nicht, ich muss das smartphone nirgends auspacken, um zu telefonieren oder irgendwas umklappen. also so eine gummihülle.

bleibt noch die frage zu klären, ob es dort nun auch unterschiede gibt. und es gibt sie. alle gummiüberzieher bis 10 €uro sind lt. sämtlichen bewertungen auf amazon, ebay , idealo etc. unbrauchbar, da sie nicht eng genug am gerät anliegen. zum einen also nicht wirklich handlich, zum anderen kann sich so der dreck viel besser am smartphone zu schaffen machen, hat er es ersteinmal zwischen hülle und gerät geschafft. und wer will dauernd das gummi abziehen, um den staub usw. rauszupusten? ich nicht. also weiter suchen. ein günstiges modell fällt flach. also etwas teureres, was hoffentlich passt. weitere bewertungen gelesen. sind sie gut, werden die fotos der hüllen betrachtet. und ja, sie ist teuer, aber sie soll gut sein und genau das, was ich gesucht habe!

der otterbox commuter für das samsung galaxy s gt-i9000! ok, der preis hat mich erst einmal schlucken lassen. aber da ich nicht nur im büro arbeite und halt optimalen schutz suche, glaube ich, ihn anhand der bewertungen gefunden zu haben.

otterbox cummuter für samsung galaxy s, schwarz

sieht etwas wuchtig aus, macht aber nichts. hat dafür alles, was das schutzbedürftige smartphone braucht. ich kenne zwar die defender- und impact-serie von otterbox nicht – zugegeben, ich kannte otterbox vorher überhaupt nicht – aber offenbar sind das deren non-plus-ultra-schutzhüllen. auf den punkt gebracht besteht diese hülle aus einem inneren silikonkern, welcher von einer polykarbonatschicht ummantelt ist. fällt das teil also runter, wird das smartphone im inneren überspitzt dargestellt also in den schlaf geschaukelt. die seiten sollen speziell geschützt sein und die anschlüsse extra geschützt. in einer bewertung habe ich gelesen, dass die 3,5mm klinkebuchse einen stöpsel zum verschließen haben soll. auf den produktfotos ist das auf jeden fall leider nicht eindeutig zu sehen, in den details jedoch angegeben. und für die vom hersteller bzw. deutschen vertrieb verlangten 34,90 € habe ich bei amazon um ca. 10 € reduzieren können. dafür das stinknormale gummihüllen schon teils 9 € kosten sollten, finde ich das einen annehmbaren preis. bin gespannt, wie sich die hülle anfühlt, wenn sie sich an mein galaxy schmiegt. dann gibt es auf jeden fall eine ergänzung. achja, eine displayschutzfolie soll auch im lieferumfang enthalten, jedoch leider recht unbrauchbar sein, da sie wohl nicht sehr passgenau ist.

zu der case-serie commuter hat die firma otter sogar ein nettes werbefilmchen bei youtube hochgeladen. allerdings muss ich sagen, wäre der eingeprägte schriftzug in der rückseite der schutzhülle, hätte ich diese vermutlich auch beim zweiten ansehen des werbespots nicht als schutzhülle erkannt. ich schätze ja mal, das gerät soll so komisch klappern. quasi die knautschzone. wie bei der formel 1. da sollen die fetzen bei unfällen ja auch fliegen, um der aufprallwucht die kraft zu nehmen. sollbruchstellen eben.

fotos: otterbox.com

samsung galaxy s gt-i9000 – erste eindrücke

vorweg
ich gedenke detailierter auf verschiedene aspekte des smartphones einzugehen. es wird sicherlich auch das ein oder andere mal in zusammenhang mit der ein oder anderen app stehen. diese apps werde ich – wenn ich es für relevant genug halte – jedoch extra vorstellen. insgesammt kann man gern auch sagen, es handelt sich hierbei um einen dauertestbericht.

verpackungsinhalt/lieferumfang
in der verpackung befindet sich neben dem eigentlichen telefon auch der akku, ein headset/kopfhörer, usb- und ladekabel. desweiteren je ein gedrucktes deutsches und englisches benutzerhandbuch, sowei zwei 8-cm cds mit samsungs smartphonesoftware kies zur datenübertragung zwischen pc und handy.
das ladekabel ist ausreichend lang, ebenso wie das headsetkabel ausreichende länge hat. die ohrhörer sitzen recht gut im ohr und dürften nicht so leicht herausfallen. der tragekomfort scheint auch über längere zeit angenehm und nicht störend zu sein. lediglich das usb-kabel lässt ein paar zehntimeter vermissen. es könnte gut ein drittel länger sein, ist es mit nicht einmal 75 cm länge doch recht kurz. wer das handy also per usb und nicht per bluetooth an den pc koppeln will, wird das handy unter umständen nicht neben der tastatur liegen haben können, sondern muss sich unter den schreibtisch beugen. natürlich kann hier ein usb-verlängerungskabel oder usb-hub auf dem schrebtisch abhilfe schaffen.
alle anschlüsse befinden sich an der oberkante eingelassen. der usb-anschluss – links – ist mit einem schiebregler (im gerät und nicht im abnehmbaren rückendeckel) versehen, um die buchse vor staub und dreck zu schützen. er lässt sich einfach zu oder auf schieben. der 3,5mm klinkekopfhörer liegt rechts und ermöglicht so auch, andere kopfhörer als die mitgelieferten zum genuss von filmen und musik anzuschließen.

usb-/netzkabel, cd’s und benutzerhandbuch (im schwarzen karton)

verarbeitung/haptik
das samsung galaxy s gt-i9000 wirkt auf den ersten blick gut verarbeitet, der touchscreen reagiert intuitiv, bietet briliante farben und ein gestochen scharfes bild. natürlich kann das von vielem fingergetippe etwas getrübt werden. wer das nicht möchte, dem empfehle ich jetzt schon, sich kein touchhandy zuzulegen. für alle anderen sei angemerkt, dass es auch ordentliche spiegelungen und reflektionen geben kann. dem lässt sich mit einer einstellung im menü jedoch etwas entgegen wirken. das lichtmesser auf der vorderseite links neben dem lautsprecher für telefonate kann so eingestellt werden, dass sich die displayhelligkeit automatisch dem umgebungslicht anpasst. abgesehen davon empfinde ich selbst das spiegeln als gar nicht störend, da die brilianz der farben tatsächlich einiges ausgleicht. der große display braucht natürlich auch mehr platz, was das handy etwas an umfangsmaßen zunehmen lässt (ca. 12,3 cm höhe, 6,5 cm breite, 1,1 cm tiefe an der dicksten stelle unten, ebenfalls selbst nachgemessen; im gegenzug zu den datenblattangaben mit 12,2/6,4/0,99 cm). lediglich für leute mit recht kleinen händen könnte dieser umstand ein dauergespräch unbequem machen. für mein empfinden und großen hände ist es jedoch optimal.
an der rechten seite des mobiltelefons findet man den powerknopf, mittels welchem die tastensperre (einmaliger kurzer tastendruck), lautlos-, datennetz-,  und offlinemodus (flugzeugmodus) aktiviert werden können. auf der linken geräteseite ist ein länglicher wippschalter eingelassen. mit diesem lässt sich die lautstärke regeln. ansonsten gibt es nur noch den home-button, welcher neben dem powerknopf, das handy aus dem standby holt. sonstige wirkliche tasten gibt es sonst keine mehr. der menübutton links neben dem home-button ist eher eine kontaktfläche, als eine richtige taste. dieser taster erhält auch je nach menü eine andere funktion bzw. stellt verschiedene optionen zur verfügung. rechts findet sich zu guter letzt noch der zurück-taster. mit ihm kommt man immer einen schritt, eine internetseite etc. zurück. alle knöpfe sind recht einfach zu erreichen. bei einhändieger handhabung  sollte man evtl. nur darauf achten, dass einem das galaxy nicht aus der hand gleitet, versucht man den powerschalter zwecks aktivierung der tastensperre zu betätigen. da von den kanten her das galaxy eher den älteren iphonemodellen gleicht, sind diese recht schmal. das kann durchaus dazu führen, dass man beim drücken der taste abrutscht und das handy der erdanziehungskraft folgt. hier sind meine großen hände wieder von vorteil.

display
samsung verkauft uns kunden das panel übrigens als super-amoled-display mit 480×800 pixeln bei 16 mio. farben. super-amoled bedeutet nichts anderes, als dass der display ohne hintergrundbeleuchtung auskommt und so wertvollen akkustrom spart. theoretisch betrachtet macht das vermutlich bei einer respektablen akkuleistung von 1.500 mah des li-ion akkus nicht viel aus, praktisch sicherlich schon.
auf grund des großen displays (ca. 8,6 mal 5,1 cm, 10,1 cm diagonale sichtbare fläche, selbst nachgemessen) hat das galaxy übrigens auch größere abmaße als das aktuelle iphone. diese abmaße bieten jedoch auch dem leistungsstarken und nicht grade kleinen akku ein zu hause.

links das galaxy auf dem display liegend, rechts die recht flexible rückenabdeckung
links das galaxy auf dem display liegend, rechts die recht flexible rückenabdeckung

akku
trotz seiner größe und leistungsbereitschaft empfinde ich ihn nicht als schwer, so dass sich das gesamtgewicht des smartphones lt. samsung mit 119 gramm im rahmen bleibt. um an die eben erwähnte 1.500 mah energiezelle zu gelangen, muss man an der unterseite des handys auf der rückseite einfach mit dem fingernagel die abdeckung abhebeln. dabei wird man automatisch vorsichtig, denn die rückenabdeckung scheint hauchdünn und ist recht flexibel. das ruft angst hervor, den deckel ausversehen zu zerbrechen. die angst legt sich jedoch schnell, da der deckel an sich recht einfach zu lösen und auch wieder zu befestigen ist. im angebrachten zustand liegt er direkt auf dem akku (welcher beim ladevorgang spürbar warm, aber nicht heiß wird) auf, so dass man nicht befürchten muss, den deckel beim herumtragen in der hosentasche ausversehen durch zu starke belasstung mit einem riss zu verzieren. weiterhin findet sich unter der klappe natürlich auch der slot für die micro sd und die simkarte. letzere kann nur entnommen werden, wenn vorher der akku entfernt wird, die sd lässt sich auch ohne entfernen des akkus entnehmen. die vorhaltedauer des gespeicherten stroms wird von samsung mit bis zu 13,2 und 750 stunden für gesprächs- bzw. standby-zeiten angegeben. wer allerdings einige apps im hintergrund laufen hat, die gps, wlan oder umts in anspruch nehmen, muss je nach app mit argen einbußen rechnen. selbst kurze nutzung einiger apps kann den akku schnell in die knie zwingen. ein ladevorgang am tag ist bei einigen tweets, facebookbesuchen oder icq-gesprächen auf jeden fall notwendig. ich empfehle daher, das netzteil – welches sehr klein gehalten und mit ausreichender kabellänge versehen ist – in den ersten tagen stets mit sich zu führen, um es bei freunden, im cafe oder auch an der arbeit kurzfristig mit energie versorgen zu können, bis man ein gefühl dafür bekommen hat, welche app und eigenschaften wieviel strom verbrauchen, um ohne zwischenladung über den tag zu kommen. leider habe ich bisher versäumt, die ladedauer für eine komplette ladung zu stoppen. es sind jedoch keine vier stunden nötig.

kamera
die kamera in der rückseite muss leider ohne blitz auskommen, was sie in räumen ohne ausreichend beleuchtung nutzlos macht. laut samsung hat die kamera eine auflösung von fünf megapixeln, was bildmaßen von 2560×1920 pixeln entspricht. damit lassen sich allgemein gute fotos schießen. die kontraste sind gut, die farben wirken teils etwas blass. für fotos kann der nutzer aus neun aufnahme- und 14 szenenmodi wählen. des weiteren bietet das menü autofokus, makromodus und gesichtserkennung, so wie vier effekte. der weißabgleich kann automatisch von der kamera oder händisch vom fotografen gewählt werden. zur auswahl stehen vier merkmale (tageslicht, bewölkt, glühlampe, fluoreszent). die isowerte reichen von 100 über 200, 400 bis zu 800 hin. der automodus kann hier bisweilen etwas schlechtere ergebnisse abliefern. ein softwareseitiger bildstabilisator ist ebenfalls mit an bord, wird von mir jedoch nicht genutzt, da lediglich ein mechanischer bildstabilisator wirklich sinnvoll ist. softwareseitig leidet oft die qualität der fotos darunter, da mit kontrasten und iso-werten lediglich eine bildstabilisierung simmuliert wird. die auflösung und qualität kann im übrigen auch frei gewählt werden. bei ersterem besteht die wahl zwischen 5 mp/2560×1920, 3,2 mp/2048×1536, 2 mp/1600×1200 und widescreen mit 4 mp/2560×1536, 2,4 mp/2048×1232 und 1,5 mp/1600×960. bei der qualität kann wie üblich zwischen normal, fein und sehr fein gewählt werden. mit an bord ist zusätzlich noch ein selbstauslöser, welcher timer von zwei, fünf und zehn sekunden zur wahl stellt. der fokus lässt sich per fingertouch auf den display im übrigen selbst festlegen. da es tatsächlich praktischen nutzen im makrobereich hat, ein plus. videos können mit auflösungen von 1280×720 (hd), 720×480, 640×480, 32×240, 176×144 gemacht werden. auch hier kann zwischen den qualitäten normal, fein und sehr fein gewählt werden. fotos wie auch videos werden bei eingeschaltetem gps-modul übrigens automatisch mit geotags versehen.

speicher
das smartphone von samsung kommt mit internen acht gb speicher daher. von dem stehen jedoch nur ca. sechs gb zur freien verfügung. der rest ist für interne zwecke fest vergeben. der bereits oben angesprochene micro-sd-kartenslot lässt sich jedoch mit speicherplatz von bis zu 32 gb erweitern.

übertragungsarten
das galaxy ist in der lage, sich per bluetooth 3.0, wlan in den standards 802.11 b/g/n und gps in vorhandenen datennetze einzuloggen, sofern autorisiert. wlannetze merkt sich das gerät und logt sich automatisch ein, sobald eines der eingespeicherten netzwerke in reichweite kommt. praktisch: sobald ein wlan vorhanden ist, wird dieses statt der mobilen datennetze genutzt. wer also oft ein wlan in reichweite hat, kann hier unter umständen sogar auf einenen günstigeren und nicht so umfangreichen datentarif bei seinem provider zurückgreifen. diesbezüglich will ich im übrigen in ca. drei wochen eine app vorstellen, die ich bis dahin noch testen will.

lautsprecher/headset
der klang des eingebauten lautsprechers haut einen erwartungsgemäß nicht aus den socken. frei sprechen und hören macht er allerdings ohne große verzerrungen möglich. man sollte dabei lediglich darauf achten, die aussparung in der rückenklappe nicht zu verdecken, sonst wundert man sich kurz darauf, warum man nichts mehr hört.
für musik oder ton bei videoclips ist der lautsprecher ebenfalls eher durchschnittlich zu gebrauchen. gerade hier empfiehlt es sich, das headset/kopfhörer zu benutzen. bei filmen ist hier sogar das zuschalten von dolby 5.1 möglich. ich gehe davon aus, dass dies jedoch ebenso simmuliert ist, wie der bildstabilisator der kamera. eine verbesserung des klangs stellt sich jedoch ein. mit mp4-codierten videos hat das gerät weder beim bild, noch beim ton probleme. die köangqualität über das headset schneidet auch bei telefonaten wieder besser ab, als wenn man ohne oder sogar mit der freisprecheinrichtung telefoniert. ob sich das galaxy per bluetooth mit vorinstallierten freisprecheinrichtungen in fahrzeugen koppeln und steuern lässt, kann ich nicht sagen. ich gehe jedoch einfach davon aus, dass man zumindest darüber telefonieren kann. eine sprachsteuerung sollte man vorsichtshalber nicht erwarten.

leistung
da im datenblatt bezüglich cpu und ram nichts steht, greife ich auf das zurück, was ich gelesen habe. die cpu ist von samsung selbst entwickelt, tickt mit einem ghz und hört auf den namen hummingbird. ram stehen lt. pdadb.net ganze 512 mib (erläuterung zum unterschied zwischen mib und mb etc.) zur verfügung, was der taskmanager des handys allerdings nicht anzeigt. dieser zeigt die aktuelle auslastung und den maximal verfügbaren ram an. und zwar nur mit 304 mb. natürlich gut möglich, dass dies nur der ram ist, der den installierten apps frei zur verfügung steht.

fazit
zusammenfassend kann man behaupten, für sein geld ein sehr gutes gerät zu bekommen. der display liefert tolle bilder, die kamera ist trotz fehlenden blitzes gut zu gebrauchen, der lieferumfang enthält das für diese preisklasse übliche zubehör, der speicherplatz sowie die hardwareleistung ist auf jeden fall ausreichend. und wie bei einem solchen multifunktionstalent mit zahlreichen features darf man natürlich trotz leistungsstarken akkus nicht überrascht sein, das galaxy einmal täglich laden zu müssen. optimalerweise lässt sich dies natürlich nachts erledigen. soweit also zu meinen ersten eindrücken bezüglich der hardware und handhabung.