Windows 10 Insider Preview – Ein Experiment auf alter Hardware

Windows 10. Die Insider Preview hat natürlich schnell einen Weg auf meine Festplatte bzw. in eine virtuelle Maschine gefunden. Ich spare mir einen extra Beitrag dazu, weil es prinzipiell so abläuft, wie die Installation von Windows 8 in einer virtuellen Maschine. Es ist dabei auch wurst, ob man lieber den VMware Player oder Oracle VM VirtualBox nutzt. Findet ihr beides hier im Blog. Nehmt halt einfach die W10 IP iso. VM und Co sind natürlich optimal für euer aktuelles Produktivsystem. Liegt noch irgendwo alte Hardware herum, die außer Staub fangen sonst nichts tut, ist das die Gelegenheit. Dachte ich mir auch. Zwar liegt und steht bei mir noch alte Desktophardware herum, die sicher einigermaßen ausreichend wäre, die müsste ich aber erst zusammen bauen. Dazu hatte ich auf die schnelle keine Lust. Und Zeit spart es auch, nimmt einen der alten funktionstüchtigen Laptops, die ursprünglich zum Ausschlachten gedacht waren, und griffbereit herumliegen. So nahm ich eins der Geräte aus dem Regal, schraubte zu den zwei vorhandenen GB RAM zwei weitere GB, nahm einen USB Stick, schob mittels Windows 7 USB DVD Download Tool die Windows 10 IP iso auf den Stick und begann mit der Installation.

Vorab: Die Installation lief tatsächlich flüssiger ab, als erwartet. Auch ein Stick kann nicht mehr beschleunigen, als die Hardware her gibt. Um das Kind beim Namen zu nennen: Ich habe für den Test ein altes Toshiba Satellite A210-12Z aus dem Familienkreis zur freien Verfügung überlassen bekommen. Kurz mal dessen Hardware umrissen:

  • AMD Turion™ 64 X2 Dual-Core Mobieltechnologie TL-52 mit 1,6 GHz
  • ehemals 2 jetzt 4 GB RAM
  • einer nachträglich verschraubten 250 GB HDD
  • ATI Radeon X1200 mit bis zu 831 MB VRAM und Ansprüchen auf den System-RAM
  • Auflösung: 1280 x 800

Aus welchem Jahr der Karren ist, muss ich jetzt spontan passen. Es klebt jedenfalls eine Vista Lizenz drunter und ich liege sicher nicht verkehrt, wenn ich sage, dass die Maschine schon 2008 existierte. Und auch wenn ich das Gerät nicht ohne Netzteil betreiben kann (der Akku verdient besondere Erwähnung: Er springt von 76% direkt auf 6% und ist dann tatsächlich am Ende), auf diesem Felsbröckchen baue ich jedenfalls meine Kirche bzw. mein Windows 10 IP Experiment auf. Wie eingangs erwähnt, lief die Installation tatsächlich recht fix. Habe nicht mit der Stoppuhr daneben gesessen, mit 20-30 Minuten kann ich mich sicherlich der Lüge freisprechen. Windows 10 läuft also. Und auch ohne erste Treiber tatsächlich bisher brauchbar. Der Gerätemanager zeigt nur eine Komponente an, die zwingend nach einem Treiber schreien würde (Massenspeichercontroller). Wenn da schon eine richtige Grafikkarte drin steckt, soll die auch nicht über die popeligen Windowstreiber bedient werden. Die erlauben nämlich nicht die optimale Auflösung. Problem: Bei AMD in der Auswahlliste finde ich keine Serienbezeichnung, die mir die X1200 zu beinhalten scheint. Über eine etwas pauschalere Suche werden diverse Hardwarehersteller gelistet. Toshiba befindet sich darunter. Die haben in ihrem Archiv leider nur Treiber für Vista 32 Bit. Gleiches gilt für den Controller. Beides ließ sich mit den alten Vista 32 Bit Treibern nutzbar machen. Es kann also experimentiert werden. Da von der alten Hardware nicht das zu erwarten ist, was ich von meinem PC erwarte, werde ich ihn mal als Gerät zum Bloggen nutzen: ‘Der Bloggerät!’. Womit ich jetzt auch einen Arbeitstitel für mein Experiment hätte. Der nächste Schritt muss ein Aufkleber für den Laptopdeckel sein. Mal sehen, was ich mir da demnächst einfallen lasse.

Da ich das gerade alles spontan umgesetzt habe, fehlt natürlich etwas Struktur für ‘Der Bloggerät!’. Um diese Angelegenheit werde ich mich als nächstes kümmern. Auf was für Probleme ich bei der jeweiligen Umsetzung dann stoße, werde ich entsprechend hier protokollieren. Wer also daran interessiert ist, wie sich das langweilige Leben eines Bloggers mit einem solchen Experiment entwickelt, ist herzlich zum Mitlesen eingeladen.

2 Antworten zu “Windows 10 Insider Preview – Ein Experiment auf alter Hardware

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