Sandbox, VM und Co – Virtualisierung am heimischen PC – Teil II/II: VirtualBox

Hallo und willkommen zum zweiten Teil meines kleinen Virtualisierungsguides. Letztes Mal ging es ja um den VMware Player, heute geht es um das Einrichten einer VM in Oracle’s VirtualBox. Was und wozu eine VM gut ist, habe ich ja bereits im ersten Teil erläutert. Hier will ich nun lieber direkt einsteigen. Anmerken möchte ich nur noch, dass VirtualBox gar nicht so viel anders ist, als VMware Player, wie ihr sicher gleich an den Screenshots erkennen werdet. VirtualBox let’s go!

Sobald VirtualBox installiert und gestartet ist, genügt ein Klick auf Neu, um mit dem Erstellen einer VM zu beginnen.

Wie auch unter VMware Player wird man im weiteren Verlauf darum gebeten, die Rahmenbedingungen für seine VM festzulegen. Begonnen wird hier mit der Bennenunng der VM und Auswahl des gewünschten Betriebssystems.

Anschließend wird die virtuelle Hardware konfiguriert, wobei zuerst der Arbeitsspeicher zugeteilt werden muss. Standard sind 1024 MB.

Hiernach sollte man die Einstellungen der Festplatte vornehmen. Im folgenden Screenshot wird von einer Festplattengröße von 20 GB ausgegangen. Die Größe lässt sich jedoch in diesem hier folgenden Schritt noch ändern, bzw. die Festplatte so einrichten, dass sie mitwächst.
Hat man weitere virtuelle Maschinen am laufen, sollte man optimaler Weise eine neue Festplatte erzeugen.

Will man evtl. die mit VirtualBox erzeugte VM in anderer Software laufen lassen, sollte man sich hier den entsprechenden Punkt heraussuchen. Mit der Option VHD ließe sich übrigens die virtuelle Maschine auch unter dem realen Windows laden. Die passende allerdings Windwosversion vorausgesetzt. Unter Windows 7 ist hierzu mindestens die Pro-Variante erforderlich. Ob sich allerdings Windows 8 VHDs unter Windows 7 real booten lassen, kann ich allerdings nicht sagen. Generell habe ich unter Windows 7 noch keine VHD gebootet. Hierzu schreibe ich ggf. auch ein extra Tutorial.

Weiter geht es nun mit der vor zwei Schritten bereits angesprochenen Flexibilität der Festplatte. Eine dynamische Festplatte wächst mit den installierten Programmen und Daten der VM mit. Es sollte also darauf geachtet werden, dass am Speicherort der VM-Daten ausreichend Platz zur Verfügung steht.

Nun kommen wir zur Startgröße der Festplatte. Wie weiter oben bereits angesprochen, sind als Standard 20 GB festgelegt. Ich empfehle allerdings min. 30 GB, da Windows 8 mit ca. 15 GB bereits einen Großteil des Platzes in Anspruch nimmt.

Nach einem Klick auf Weiter ist man in VirutalBox nun auch schon mit dem gröbsten Einrichten fertig und kommt zurück zum Homescreen, in dem man nun die VM sowie deren Konfiguration sehen kann.

Wird diese VM nun gestartet, wird man dazu aufgefordert, den Quellpfad des zu installierenden OS anzugeben. Hierbei kann auf das reale DVD-Laufwerk des Hostcomputers zugegriffen werden, oder auf eine gespeicherte ISO-Datei. Dabei sollte der Lizenzschlüssel bereit gehalten werden, da Copy&Paste vom Host zur VM nicht funktioniert.

Die Installation erfolgt nun wie für das gewünschte OS üblich. In der VirtualBox müssen anschließend noch einige Konfigurationen vorgenommen werden, um zum Beispiel auf das Hostnetzwerk zugreifen zu können. Ansonsten sollte die VM soweit lauffähig und Startbereit sein.

Bei Problemen und Fehlermeldungen braucht man sich im Übrigen keine Sorgen über Auswirkungen auf den Hostcomputer zu machen. Dieser bleibt von Problemen in der VM gänzlich unberührt. Dennoch bevorzuge ich wegen der einfacheren Handhabung den VMware Player. Mir ist offen gestanden die Integration der Maus und der Tastatur zu umständlich. Auf der anderen Seite hat VirtualBox den Vorteil, expliziter festlegen zu können, in welchem Dateiformat die VM-Datei geschrieben werden soll. Hier gilt es für jeden selbst herauszufinden, welche Software man bevorzugt.

3 Antworten zu “Sandbox, VM und Co – Virtualisierung am heimischen PC – Teil II/II: VirtualBox

  1. Als ein Mitarbeiter von Dell ich denke, dassIhr Artikel ist wirklich sehr nützlich. Nach meiner Meinung in Informatik Virtualisierung bedeutet Einrichtung von eine virtuelle Version von Ressourcen oder Geräte wie Servers, Speichergeräte, Netzwerke als auch Betriebssysteme so,dass das Framework teilt die Ressourcen in einem oder mehreren Ausführungsumgebungen. In Kürze, Abstraktion von Computer ist der Kern von Virtualisierung.

    • Mag sein. Im Privatanwenderbereich wird es allerdings nicht so ausführlich stattfinden, wie im Unternehmensbereich.

  2. Pingback: Windows 10 Insider Preview – Ein Experiment auf alter Hardware | i can compute

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s