Microsoft SkyDrive unter Windows 7 im Windows Explorer einbinden

Microsoft hat ja schon länger das SkyDrive im Angebot. Kostenlose 25 GB Cloudspeicher für jeden, der sich für eine Live ID registriert. Nutzbarkeit ist vielfältig. Wer von Haus aus viel mit Office arbeitet, für den ist das SkyDrive im Explorer unter Umständen die treffendere Wahl, als DropBox. Das Genialste an der Sache ist eigentlich, dass man seine 25 SkyDrive GB auch prima als Netzwerklaufwerk in den Windows Explorer nageln kann. Es gibt auch Tools, die das für einen erledigen, aber dann hat man wieder ein zusätzliches Programm auf der Platte. Wem genau das nicht in den Kram passt, kann jetzt lesen, wie es ohne Programm geht. Und keine Sorge, der Weg ist auch für Anfänger gangbar. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten sein SkyDrive in den Explorer zu bringen. Der eine Weg fügt einen Netzwerkordner, der andere ein Netzwerklaufwerk hinzu, dem dann auch ein Laufwerksbuchstabe zugeordnet werden kann. Allen Möglichkeiten vorweg geht aber das Herausfinden der SkyDrive Adresse, die man schlussendlich immer braucht, um vom Explorer auf die MS Cloud zugreifen zu können.

Folgende Schritte werde ich erklärbären:

  1. SkyDrive Adresse herausfinden
  2. SkyDrive als Netzwerkordner integrieren (ohne Laufwerkbuchstaben)
  3. SkyDrive als Netzwerklaufwerk integrieren (mit Laufwerkbuchstaben)

1. SkyDrive Adresse herausfinden
Sobald man sich per Registrierung das SkyDrive aktiviert hat, klickt man den Ordner Dateien an und kann sich oben aus der Adresszeile des Browsers die benötigte ID herauskopieren. Die ID ist der Teil der URL, der nach #cid= folgt; eine Buchstaben-Zahlen-Kombination. Nun wisst ihr schon mal, wo man die ID findet. Jetzt geht es daran, Windows beizubringen, dass man den Kram auch vom Explorer aus erreichen kann.

2. SkyDrive als Netzwerkordner integrieren (ohne Laufwerkbuchstaben)
Einfach die Laufwerksübersicht (Computer) öffnen und auf eine freie Stelle per Rechtsklick Netzwerkadresse hinzufügen aus dem Kontextmenü wählen. Der Assistent heißt euch willkommen und führt durch die weiteren Schritte.

Im nächsten Schritt wird angegeben, welches Ziel man anzusteuern gedenkt. Entweder einen Datenhafen im LAN, im Web oder sogar einen FTP-Server. Einfach anklicken und weiter geht’s.

Schon wird nach der Netzwerkadresse selbst gefragt, die ihr ja – wie Eingangs beschrieben – bereits in der Zwischenablage liegen haben dürftet. Im Screenshot müsst ihr das “SkyDriveID” durch die ID aus der Zwischenablage ersetzen. Der erste Teil ist logischerweise die Serveradresse des SkyDrive über eine SSL Verschlüsselung. Kann man ja auch an den Beispielen erkennen, wie sich die diversen Adressformate gestalten.

Ist die Adresse eingefügt, war es das schon fast. Die URL kann nun noch mal überprüft und benannt werden. Der Name ist dann der des Netzwerkordners im Windows Explorer.

Beim Klick auf Weiter könnt ihr euch beglückwünscht fühlen, denn das war’s schon. Noch auf Fertigstellen klicken und euer SkyDrive steht als Netzwerkordner zur Verfügung.

Beim ersten Öffnen werdet ihr dann noch nach den Kontodaten gefragt. Logen sind das die eures Webspaces von MS. Also Email und Passwort eingeben, Windows noch bitten, die Anmeldedaten zu speichern und sich freuen. Wen es nicht freut, dass der Ordner keinen Laufwerksbuchstaben hat, der sollte die zweite Bastelanleitung lesen.

3. SkyDrive als Netzwerklaufwerk integrieren (mit Laufwerkbuchstaben)
Wer unbedingt einen Laufwerkbuchstaben am SkyDrive im Explorer haben will, der muss einen kleinen Umweg gehen, der sich dahingehend aber lohnt und nicht wirklich komplizierter ist, als der grade beschriebene.

Man öffne eines der Officeprogramme (im Beispiel Excel 2010) von MS und nutzt die Funktion unter Datei, Speichern unter. Im Speicherdialog findet man links neben dem Speichern-Button die Tools-Schaltfläche. Klicken, Netzwerklaufwerk verbinden… klicken, Assistenten befolgen.

Ausnahmsweise gestaltet sich dieser Assistent mal als kurzweilig. Laufwerkbuchstaben wählen, Serveradresse sowie SkyDrive ID einfügen, fertig. Wer sich nicht jedes Mal bei PC Neustart wieder mit seinen Logindaten anmelden will, um das Laufwerk parat zu haben, der hakt noch an, dass die Verbindung bei Anmeldung wiederhergestellt werden soll, sowie dass die Verbindung mit anderen Logindaten als derer von Windows erfolgen müssen. Ihr ahnt es: SkyDrive Email mit Passwort eintippen.

TADA! Schon habt ihr euer Netzwerklaufwerk in den Explorer geklebt und könnt das Ding wie eine Festplatte nutzen. Nix mehr mit Browser aufrufen und einwählen. Wer jetzt noch schlau ist, kann sich das Zielverzeichnis der Bibliothek Dokumente auf das Laufwerk legen. Dann werden sämtliche Dateien, die von Programmen automatisch unter dem Standarddateipfad (C:/User/blabla) gespeichert würden, automatisch dort gespeichert. Wicked, ne?

Und falls sich DropBox Nutzer fragen werden, wozu? Meine Argumente für das Wozu sind:

  • 25 GB vs. 2 GB
  • Explorerintegration
  • genauso leicht erreichbar wie der DropBox Ordner
  • direkt aus Office nutzbar
  • als Zielordner für Dokumentenbibliothek auswählbar
  • per App (iOS, WP7, Android (Drittanbieter), andere) mobil verfügbar
  • als Netzwerklaufwerk einrichtbar

windows 7 – vorhängeschloss an verzeichnissen/dateien

was will windows uns mit dem vorhängeschloss sagen? ich konnte es nicht genau erschließen, wollte es jedoch knacken, als es das erste mal auftauchte. auf die ursache konnte ich mir keinen reim machen und eine googlesuche war auch erschwert, da es sich als kompliziert erwies, die passenden suchbegriffe zu finden und demnach ein aussagekräftiges ergebnis zu bekommen. letztendlich fand ich die richtige und auch noch einfache lösung durch einen zufall.

das vorhängeschloss an windows-dateien und/oder verzeichnissen erscheint, wenn die rechte nicht korrekt vergeben sind. ursache dessen kann zum beispiel sein, dass eine datei von einem anderen benutzerkonto auf dem selben rechner heruntergeladen wurde. oder sie stammt von einem gänzlich anderen system und wurde per datenträger (dateidownload auf usb-stick etc.) auf das system übertragen. oftmals ändert sich unter dem grade aktiven nutzerkonto nichts an den zugriffsrechten: man kann das verzeichnis und die beinhaltenden daten bearbeiten, löschen, etc. das symbol stört oftmals also lediglich einfach die optik und nervt somit.
am einfachsten kann man das vorhängeschloss (engl: padlock) knacken, in dem man das entsprechende verzeichnis bzw. die datei rechtsklickt und die eigenschaften öffnet. dort ruft man die registerkarte sicherheit (1) auf und wählt unter der auflistung gruppen- oder benutzernamen (2) die schaltfläche bearbeiten…. daraufhin kann man benutzer/konten hinzufügen. und genau das tun wir. im jetzt geöffneten fenster benutzer oder gruppen auswählen (3) hat man die möglichkeit, diverse konten auszuwählen. standardmäßig sind keine aufgelistet, man kann sie jedoch entweder über die schaltfläche erweitert… suchen oder man tippt sie/ihn einfach im leeren feld ein. der name muss nicht einmal ganz eingegeben werden, denn mit einem klick auf namen prüfen wird automatisch eine liste mit infragekommenden konten/gruppen gelistet. wir brauchen nur die gruppe authentifizierte benutzer. es langt, wenn man hierfür auth eintippt und anschließend auf namen prüfen. ist das konto vorhanden, sollte es unterstrichen in der liste auftauchen. nun nur noch jeweils mit ok bestätigen. zwischendruch öffnet sich kurz ein fenster, in dem windows die berechtigungen für die gruppe anpasst. authentifizierte benutzer müssten übrigens all die jenigen sein, die sich am computer mit einem eingerichteten nutzerkonto anmelden können. soll diversen nutzerkonten der zugriff jedoch komplett verwehrt werden, kann dies auch in den selben einstellungen explizit festgelegt werden.

für diese vorgehensweise sollte man optimalerweise mit administratorrechten angemeldet sein.

(1) sicherheit

 

(2) gruppen- oder benutzernamen

 

(3) benutzer oder gruppen auswählen

windows 7 / windows vista – ereignisanzeige startet nicht: fehler 4201

resultierend, aus den versuchen, meinen fehlerhaften backupdienst wieder zu aktivieren, musste ich feststellen, dass auch mein dienst zur ereignisanzeige (hier können fehlermeldungen inklusive protokollen abgerufen werden, welche profis im mircosoftforum dann auswerten können) nicht starten wollte. beim manuellen startversuch bekam ich folgende fehlermeldung:

“der dienst ‘windows-ereignisprotokoll" auf ‘lokaler computer’ konnte nicht gestartet werden. fehler 4201: der instanzname wurde nicht als gültiger name vom wmi-datenanbieter erkannt.”

es wird davon ausgegangen, dass ein fehlerhaftes windowsupdate (vista/w7) dafür verantwortlich ist. alternativ können jedoch auch bestimmte externe tuningtools dafür verantwortlich sein. auf grund des fehlers entstehen jedoch unstimmtigkeiten in der rechte- und besitzverwaltung in windows, woraufhin der dienst nicht mehr als windowseigener dienst erkannt und deaktiviert wird. demnach lässt er sich auch nicht mehr reaktivieren. da die rechte-/besitzverhältnisse nur von dem einen ordner “rtbackup” entscheidend sind, lässt sich dieser fehler relativ einfach beheben und die ereignisanzeige zügig wieder in betrieb nehmen. das einfachste dazu ist, diesen ordner zu löschen und einen neustart des systems auszuführen. beim hochfahren wird der ordner automatisch von windows neu erstellt und zwar unter den alten funktionierenden rechte-/besitzeigenschaften. die ereignisanzeige sollte nun wieder einwandfrei funktionieren.

um den angesprochenen ordner jedoch zu löschen, muss man vorab noch eine kleine hürde meistern. da sich der ordner standardmäßig unter “c:\windows\system32\logfiles\wmi” befinden sollte, ist er auch von windows dauerhaft in beschlag genommen. will man ihn per normalem windowsbefehl löschen, wird moniert, dass die datei/der ordner grade von einem anderen programm genutzt wird. da sich dies nicht ermitteln lässt, hilft nur ein brutaler kill dieser anwendungen. dazu kann man sich unter anderem auf den chip.de-servern das tool “unlocker” herunterladen. es ist in der 32bit- sowie in der 64bit-version verfügbar. diese datei muss installiert werden. anschließend sollte man im kontextmenü per rechtsklick auf den ordner einen eintrag namens “unlocker” finden. mittels des befehls “löschen” werden alle darauf zugreifenden programme einfach abgewürgt, so dass der ordner “rtbackup” vom tool gelöscht werden kann.

bei mir funktionierte diese vorgehensweise einwandfrei. ich übernehme natürlich trotzdem keine verantwortung für fehlschläge und/oder datenverluste jeglicher art.

windows 7 backup

windows 7 bringt von haus aus eine backupfunktion mit. diese soll bezwecken, dass ein an das eigene nutzungsverhalten angepasste windows inkl. installierter programme und deren einstellungen, sowie selbst erstellte dateien, videos, fotos etc. gesichert werden können, um im härtefall eine originalgetreue systemwiederherstellung machen zu können. es wird also ein systemabbild erstellt, welches entsprechend platz benötigt. des weiteren kann das backup nicht auf einer festplatte gespeichert werden, welche in den backupprozess mit eingebunden ist. die backups können im netzwerk (sofern ein homeserver o.ä. verfügbar) oder einem externen datenträger (dvd/bluray, usb-festplatte) gesichert werden. selbstverständlich auch auf einer internen festplatte, sofern neben der systemplatte noch eine vorhanden ist.

in meinem fall liegt die systempartition mit windows 7, einigen programmen, deren installationspfad man nicht bestimmen kann, sowie einigen treibern auf einer ssd, andere programme und treiber, deren installationspfad man auswählen konnte, auf einer 250 gb hdd. die eigenen dateien werden automatisch auf zwei internen zwei tb festplatten im raid 1 gespeichert. auf diese festplatte wird auch mein windows 7 backup gespeichert. da meine eigenen daten in den bibliotheken verknüpft sind, musste ich diese beim erstellen der backuproutine auslassen. zum einen weil sie ja sowieso in reinform auf einer nicht systemrelevanten festplatte gespeichert werden, zum anderen weil das backup sonst nicht auf diese festplatten gespeichert werden könnte. im übrigens ist es durchaus möglich, ein backup auf eine zweite partition der systemfestplatte zu sichern. davon ist jedoch abzuraten, da im falle eines festplattencrashes auch das backup verloren wäre. sind alle einstellungen getroffen, sollte noch der rettungsdatenträger erstellt werden, welcher im schlimmsten fall einfachheitshalber zur wiederherstellung des system herangezogen werden kann. alternativ tut es hier auch die original windows 7 installations-dvd. ich habe mich für den sicheren weg entschieden und eine rettungs-dvd erstellen lassen. der vorgang ist sowieso in wenigen minuten über die bühne.

um die backupfunktion zu automatisieren kann hierzu noch eine routine im taskplaner aufgenommen werden. natürlich benötigt der pc strom. man sollte sich also gedanken machen, wann man das automatische backup durchführen lässt. natürlich kann man auch ein händisch ausgeführtes backup machen. wer das nicht vergessen will, sollte eine erinnerung dazu einrichten. als vereinfachung dazu können sich interessierte auch auf stadt-bremerhaven.de einen überblick verschaffen, wie sich eine routine basteln lässt, mit welcher per einfachem mausklick das ganze automatisch abläuft. in den kommentaren finden sich noch weitere hilfreiche hinweise, wie man die automatisierung noch etwas optimieren kann. das ganze ist natürlich für leute, die entweder wissen, was sie tun, oder bereit sind, zu lernen und auch fehler in kauf zu nehmen, die wieder mehr arbeit nach sich ziehen.

mir ist klar, dass es auch programme gibt, die diese funktion übernehmen. ich für meinen teil finde jedoch, warum extra geld ausgeben, wenn eine entsprechende funktion bereits kostenlos zur verfügung steht? abgesehen davon ist sie für meine zwecke vollkommen ausreichend. allerdings sollte ab und an einmal überprüft werden, ob es bei den backups keine fehler gibt. ich durfte kürzlich festellen, dass mein letztes backup nicht ordnungsgemäß ausgeführt wurde. bei einem manuellen versuch wurde das backup ebenfalls nicht vollständig durchgeführt. folgende fehlermeldung (0×80080005) erforderte natürlich eine google-suche:

die ergebnisse waren leider bisher ernüchternd. selbst im windowsforum ist da nicht allzuviel zu holen, was als alternative zur neuinstallation des betriebssystems taugt. es wird dazu geraten, sämtliche autostart- und nicht-microsoft-dienste (befehl “msconfig”) zu deaktiveren und anschließend einen neustart zu versuchen. dieser versuch blieb bei mir ohne ergebnisse, ebenso wie die möglichkeit, den backupdienst neu zu starten. ob dieser überhaupt läuft, kann man einsehen, indem man im startmenü “dienste” eingibt, auf die entsprechende verknüpfung optimalerweise per rechtsklick und der option “als administrator ausführen” die diensteverwaltung startet. hier den eintrag “blockebenen-sicherungsmodul” suchen und nachschauen, welchen status der dienst hat. ist er inaktiv, sollte er tunlichst aktiviert werden. die startoption des dienstes kann über einen rechtsklick und dessen eigenschaften eingestellt werden.

wer hier eine fehlermeldung bekommt (0x800700b7) bekommt, ist natürlich – genau wie ich – nicht wesentlich weiter.

der dienst lässt sich also auf grund eines fehlers nicht einmal per adminrechte aktivieren. ein neustart mit oben genannten mitteln hat auch hier keine abhilfe geschaffen. nach einigem googlen habe ich im microsoft einen hotfix gefunden, der diesen fehler beheben soll. unter kb982505 findet man den entsprechenden beitrag. der hauptbeitrag ist auf englisch und wird – schlecht – ins deutsche übersetzt, wenn man die seite aus deutschland ansurft. wen das nicht stört, muss dann per email einen link anfordern, über den er die passwortgeschützte datei dann herunterladen kann. der link und das dazugehörige passwort kommen in der selben email. des weiteren stehen in der mail auch noch infos zum hotfix. unter anderem, dass dieser hotfix nicht zu 100% getestet wurde und daher nach installation mehr fehler entstehen können, als vorher vorhanden. wer sich also nicht sicher ist, ob er den hotfix anwenden will, sollte es lieber lassen. bei mir besteht das problem leider weiterhin, was mir offensichtlich eine neuinstallation von windows so wie aller programme aufzwingt. ich hoffe jedoch, allen hier gelandeten googlern mit den verschiedenen ansätzen geholfen zu haben.