Mari0 – Super Mario trifft Portal (Windows, Linux, OS X)

Man soll ja nicht alten Zeiten nachtrauern. Muss man auch nicht. Ich denke dabei an meinen alten Gameboy und Super Mario Land. Später auf dem NES folgte dann ja die Weiterführungen etc.

Was ich jedenfalls kürzlich im Netz zufällig fand, ist Mari0. Was das nun ist? Ein Mix aus Super Mario vom NES und Portal. Mario mit einer Portal-Gun. Das Game gibt es jeweils für Windows, Linux und OS X zum kostenlosen Download. Dazu noch Mappacks. Alles kostenlos und ein riesen Spaß für alle Fans vom Latzhosenklempner und den Portal-Rätseln. Ein Online Multiplayer Modus ist übrigens in Arbeit und soll bald folgen. Mir hat es nach wenigen Minuten bereits Spaß gemacht, wenn auch die Steuerung mit Maus und Tastatur etwas Eingewöhnung bedarf.

So ganz nebenbei kann man auch mit mehreren Spielern im flexiblen Splitscreen spielen, eigene Maps erstellen oder vorhandene ändern. Alles was man braucht, wird mit dem Download mitgeliefert. Das ganze ist zwar auf englisch, sollte aber für Mariospielekenner kein Ding sein, bedient zu werden. Wer das Spielprinzip verstanden hat, versteht auch den Editor. Das ganze muss übrigens nur entpackt werden und kann sofort gestartet werden. Installation ist nicht notwendig. Leider scheint es des Öfteren notwendig, dass man das Spiel bei Updates neu herunterladen muss. Eine integrierte Updatefunktion scheint es nicht zu geben, da man bei outdated Version im Hauptscreen um erneuten Download gebeten wird.

Zufinden ist das Ganze auf der Seite von stabyourself.net. Dort findet man übrigens auch noch eine überarbeitete Variante von Tetris – Not Tetris 2 genannt – wo ein paar pyhsikalische Änderungen vorgenommen wurden. Wer hier noch einen Klotz grade auf den nächsten bekommt, dürfte als wahrer Meister gelten.

Sonos Play:3 und Bridge

Seit langem – die kurzen Beiträge zur CeBIT mal ausgenommen – kann ich wieder gehaltvolles berichten.

Dank Caschy aka Carsten Knobloch und seiner Internetpräsenz stadt-bremerhaven.de wurde ich am 24.12.2012 Besitzer eines kleinen aber feinen Sonos Systems bestehend aus zwei Play:3 und einer Bridge.

Was ist Sonos?
Sonos ist Hersteller einer Lösung zum Streamen von Musik aus dem Internet oder dem Heimnetzwerk auf Boxen, die über WLAN unabhängig von Soundquellen in der ganzen Bude verteilt werden können. Dabei können Stereoanlagen etc.  über zusätzliche Geräte (die ich allerdings bisher nicht besitze und testen konnte) ins Sound-WLAN eingebunden werden. Sämtliche Tonausgabegeräte sind separat ansteuerbar oder spontan zu einem raumübergreifenden System zusammenschließbar. Zur Steuerung kann eine Software, eine Hardwarefernbedienung und/oder eine App (Android, iOS, beide kostenlos) genutzt werden.

Was ist Play:3?
Der Play:3 ist der kleinere – von in zwei Größen erhältlichen – WLAN-Brüllwürfel der Firma. Der große Bruder ist der Play:5, welcher mir leider nicht zur Verfügung steht. Jede Play erweitert das WLAN automatisch in der Reichweite und lässt sich (nur gleiche Baureihe) mit einer zweiten Box im Raum zu einem Stereopaar zusammenschließen.

Was ist eine Bridge?
In diesem Fall baut die Bridge das Sonos-eigene WLAN auf, in welches sich alle Boxen einklinken. Sie wird per LAN-Kabel direkt mit dem Router verbunden.

Allgemeines:
Jetzt gerate ich mal eben ins Schwärmen. Das System ist TOP! Und nun etwas gezügelter. Fange ich an, wie ich angefangen habe und gebe ein paar grundsätzliche Infos von mir.
Die Boxen Play:3 und Play:5 selbst unterscheiden sich eigentlich nur im Design und der Leistungsstärke der Musikausgabe, sowie natürlich im Preis.
Die Play:3 donnert dabei mit einem 3-Wege-System, bestehend aus einem Hoch- sowie zwei Mitteltönern. Der Bass wird mittels des vorhandenen Luftvolumens und eines Bassstrahlers auf der inneren Rückseite erzeugt. Jeder Lautsprecher wird von einem eigenen Verstärker angetrieben. Dennoch verbraucht lt. Sonos-Forum eine Box im Ruhemodus ca. 3 Watt. Auch wenn es heutzutage Geräte gibt, die weniger Verbrauchen, ist dieser Wert meiner Ansicht nach ein guter, da die Boxen keinen Powerschalter haben und demnach immer im WLAN hängen. Neben Stromanschluss (Netzteil intern verbaut) findet man auf der Rückseite noch eine Netzwerkbuchse, sowie die Möglichkeit, die Box in eine Wandhalterung zu schrauben.
Die Soundklötzchen sind in weiß oder schwarz erhältlich und dezent mit Gummifüßchen ausgestattet.

Man kann sie flach oder hochkant positionieren. Ein Lagesensor erkennt die Position und stellt den Sound entsprechen um, dass bei der leicht gekrümmten Form des Gehäuses die Klänge nicht ungehört in den falschen Ecken des Zimmers landen. Liegend findet man auf der Oberseite eine weiße Status-LED, zwei Tasten, einer davon für Lautlos, der andere für lauter und leiser. Mehr Tasten benötigen die Lautsprecher auch nicht.

Die Bridge ist wohl das kleinste Stück Hardware und kommt mit Netzteilanschluss, zwei LAN-Buchsen an der Rückseite, sowie dem Verbindungsschalter samt Status-LED auf der Oberseite daher. Die LEDs sind übrigens jeweils im Gehäuse montiert, schimmern durch das Gehäuse ohne extra LED-Aussparung und lassen sich per Software/App ausschalten. Nichts weltbewegendes, dafür ein Plus in Sylefaktor.
Geliefert werden Play:3 wie Bridge in je einem sexy Karton zusammen mit LAN, Strom-/Netzkabel, sowie Kurzanleitung und CD mit Software. Die LAN-Kabel sind im Stil der internen SATA-Kabel von Laufwerken gehalten. Sämtliche Kabel sind natürlich farblich dem Gehäuse angepasst. Mein System ist in weiß mit grauer Alufront. Die Boxen sind jeweils leicht gummiert, ebenso wie der Unterboden der Bridge. Welcher übrigens in blau gehalten ist.

Installation:
Die ist tatsächlich mal so einfach und schnell erledigt, wie der Hersteller verspricht. Allerdings ergeben sich aus dem Produktportfolio verschiedene Installationsszenarien. Diese will ich folgend möglichst kurz umreißen. In beiden Fällen sollte zuerst die mitgelieferte/heruntergeladene Software installiert werden.
In beiden Fällen muss man dem Sonos-System anschließend mitteilen, wo sich die Musik befindet. Dabei werden m3u-Listen automatisch importiert, sofern vorhanden. Sobald die entsprechenden Geräte mit Strom versorgt werden, muss man lediglich im Controller (Software/App) im Menü auf Sonos-Komponente hinzufügen klicken, an der Bridge den Verbindungsknopf, auf den Play:3 die Volume + und zeitgleich die Stummtaste drücken. Zack, schon sind die Komponenten ins System aufgenommen.

Szenario 1:
Desktop-PC/NAS, Router im selben Raum wie PC, keine Bridge, eine oder mehrere Play:3.
Zuerst sollte man die Play:3 per LAN-Kabel mit dem Router verbinden, Netzteil einstöpseln. Die Play:3 übernimmt hierbei dann neben der Tonausgabe auch die Funktion der Bridge und sendet das Sonos-WLAN in die anderen Räume. Dort lassen sich nach Belieben weitere Boxen installieren und per Tastendruck ins WLAN einbinden. Sie werden sämtlich automatisch erkannt und können in der Software/App einem Raum zugeordnet werden.
Geeignet ist dieses Szenario vor allem dann, wenn man nur im Besitz einer Play:3 ist, vielleicht kein Soundsystem am PC angeschlossen hat, sowie kein Netzwerklaufwerk (Heimserver, NAS etc.) vorhanden ist. Es sollte allerdings klar sein, dass diese Variante eine kostspielige Beschallung des PC-Arbeitsplatzes ist.

Szenario 2:
Hierbei stehen eine oder mehrere Play:3, eine Bridge, ein Desktop-PC und/oder ein NAS oder Heimserver zur Verfügung.
Nach Softwareinstallation sollte die Bridge per LAN an den Router angeschlossen und direkt im Controller (Software/App) registriert werden. Erst danach sollten weitere Komponenten ins Sonos-LAN aufgenommen werden. Wird man von der Software/App dazu aufgefordert, betätigt man kurz den einzigen Schalter auf der Bridge und innerhalb weniger Sekunden ist die Bridge registriert. Anschließend aktiviert man die anderen Komponenten, indem man einfach den Stecker in die Steckdose steckt und sie dem System hinzufügt. Am einfachsten ist das natürlich mit der Smartphoneapp, da man dann direkt neben der Box stehen bleiben kann.
Ist am Desktop-PC ein Soundsystem vorhanden und liegt die Musiksammlung auf einem NAS/Heimserver, wobei sich sämtliche Hardware zusammen im selben Raum mit dem Router befindet, macht die Investition der 50 Euro in eine Bridge sinn. So muss zum einen der PC nicht ständig unnötig Strom verbrauchen und man hat eine Box mehr, welche man anderweitig einsetzen kann. Die Bridge vergeudet im Übrigen keine LAN-Buchse am Router, da sie wie erwähnt zwei hat, und so quasi nur zwischen Router und z.B. einem LAN-Drucker hängt. Ergänzend dazu folgende Grafiken:

Software/App:
Vorweg: Die jeweiligen Apps sind kostenlos und zumindest die Androidapp kann nichts, was die PC-Software nicht auch kann. Hinzu kommt, dass sich Smartphonebesitzer so nicht zwangsläufig einen – zugegeben – sehr schicken Controller kaufen müssen.
Die Freiheit ist enorm, lässt sich doch auch die Musikbibliothek und die Playlistenauswahl über die App verwalten, ergänzen, umbauen, löschen, auswählen und und und. Sind die Boxen nicht im Stereoverbund, kann für jeden Brüllwürfel ein separater Equalizer bemüht werden, den Klang an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Im Stereomode werden dann beide Boxen über einen Equalizer angesprochen. Per Eigenschaften des Raumes lässt sich eine zweite Box im übrigen mit einer anderen ins Stereopaar umwandeln. Später einfach wieder trennen und eine der beiden Lautsprecher in einen anderen Raum tragen. Nach jeder Stromtrennung muss allerdings die Playlist wieder neu geladen werden. Man sollte oft genutzte Songs bzw. Listen also speichern, was sich mit der App als nicht schwierig erweist. Generell funktioniert die App sehr gut, stabil und ist dank logischer Strukturierung schnell und leicht handhabbar. Cover können übrigens auf dem Display auch angezeigt werden. Einzig, dass man im Wiedergabemodus unterhalb des Covers auf die leere Fläche touchen muss, um den Titelscrollbalken, sowie Wiedergabefunktionen (zufällig, wiederholen, überblenden) einzublenden, lässt sich nicht sofort erschließen.

Im Heimnetzwerk kann nahezu jedes Musikformat gestreamt werden. mp3, flac, ogg sind da nur die Paradebeispiele. Übers Internet stehen bisher die erwähnten Dienste bereit. Generell werden allerdings nur Streams in mp3 und wma Format angenommen. Wer sich über alle Formate informieren will, findet die Liste hier.

Fazit:
Das System ist beliebig erweiterbar und klanglich auf jeden Fall überzeugend. Meine zwei Play:3 laufen für gewöhnlich als Stereopaar im Wohnzimmer. Oft stöpsel ich jedoch eine der beiden einfach mal im Bad an, um beim Duschen die Kacheln von den Wänden zu rütteln. Alternativ trage ich sie auch gerne mal in die Küche, um dort in geselliger Runde für astreine Sounds zu sorgen. Da man das System mit dem Smartphone steuern kann und die Boxen innerhalb von Sekunden wieder im WLAN angemeldet sind, macht es schon regelrecht Spaß, die Boxen in einen anderen Raum zu tragen.
Ich beliefere mein System übrigens von einem NAS aus. Auf spezielle Kompatibilität muss man dabei im Gegensatz zur z.B. Logitech Squeezebox Radio nicht achten, da man im Controller lediglich den Speicherort der Musik angeben muss. Solange das NAS über den Router erreichbar ist, gibt es hier keine Probleme. Auch eine USB-HDD an einer Fritzbox kann hier als Medienlieferant angesprochen werden, sofern die Fritzbox entsprechend konfiguriert ist.
Ein wichtiger Punkt ist natürlich der Preis. Hätte ich das System nicht gewonnen, hätte ich vermutlich auch in absehbarer Zeit keines gekauft. Jetzt, wo vorhanden, kommen vielleicht noch die ein oder andere Box dazu.
Die Play:3 schlägt jeweils mit 300 Euro, die Bridge mit 50, die Play:5 mit 400 zu Buche. Ganz ohne ist das sicher nicht. Dafür bekommt man wirklich optisch ansprechende Boxen, deren gesamtes System durchdacht und sauber ausgearbeitet ist. Das Sonos-WLAN ist übrigens verschlüsselt und die Boxen ziehen ihre Updates automatisch, was übrigens bei Erstinstallation der Fall sein kann. Dauert nur wenige Minuten. Das Einlesen der Musiksammlung kann da schon länger dauern, variiert aber mit deren Umfang.

CeBIT 2012–Doch nicht hin

So schnell kann es gehen. Dank einer Sehnenscheidentzündung kann ich nun leider doch nicht auf die CeBIT 2012.

Demnach wird es natürlich auch keine persönlichen Erfahrungsberichte von mir geben. Ob ich überhaupt zeitnah etwas schreiben werde, ist halt dank der Entzündung ebenfalls fraglich.

CeBIT 2012 – Intels Bloghütte: Tickets geschenkt

Hallo zusammen.

Wer ebenfalls dieses Jahr auf die CeBIT möchte und einen Presseausweis als Blogger beantragt hat, hat es angeblich dieses Jahr etwas schwerer. Ich habe meinen Ausweis auch noch nicht, aber immerhin ein Tagesticket. Eigentlich sogar zwei, da Intel sich sagt: Blogger, pilgert nach Hannover. Würde sagen, dem Aufruf sollte man nach kommen. Intel wirft dabei mit Ticketcodes nur so um sich und bietet jedem mit Intel-Ticket Einlass in die Bloghütte. Dort sollen laut Caschy Schnittchen und Schnittchen, sowie andere Bekömmlichkeiten kredenzt werden. Auch so Dinge wie Ultrabooks werden an die Blogger verliehen, falls man seines grade nicht zur Hand hat. Passend dazu gibt es wohl auch kostenloses Internet.
Wer also genauso wie ich um seine Akkreditierung bangt, sollte bei Caschy im Beitrag seine Daten im Formular eintippen und sich über den Intel-Blogghütte-VIP Zugang freuen. Ich werde die Gelegenheit nutzen, Carsten mal persönlich kennen zu lernen. Vielleicht interessiert es ihn ja auch, einen der Sonos-Gewinner persönlich kennen zu lernen.

Ach ja, der Link: http://stadt-bremerhaven.de/nun-aber-echt-cebit-tickets-fuer-blogger-dank-intel/

CeBIT 2012 – Ich will hin

Nachdem ich dieses Jahr ebenfalls auf die CeBIT wollte und dort auch war, habe ich optimistisch die gleiche Überschrift gewählt, denn…

…in wenigen Wochen ist es wieder soweit. Die CeBIT 2012 öffnet ihre Tore in Hannover vom 06. bis zum 10. März 2012. Und wie die Überschrift verrät, will ich wieder hin. Nachdem ich dieses Jahr wegen doch nicht ausreichender Planung nicht sonderlich viele Infos für gute und informative Berichte zusammen bekam, will ich nächstes Jahr auf der CeBIT 2012 dieses Manko versuchen, auszumerzen. Aus Fehlern soll man bekanntlich lernen.

Im Bereich CeBIT gov gibt es sicherlich einige Diskussionsrunden zum Bundes-/Landes-/Bayerntrojaner oder wie auch immer man dieses Stück Software bezeichnen mag. Schätze, es wird schwer, für die regierungsvertretenden Aussteller – z.B. für die Landesstände – sich solcher Anfragen zu erwehren.
Andererseits gibt es dort doch tatsächlich immer wieder kleine Überraschungen, die unseren politischen Verwaltungsapparat digitalisieren sollen. Schade finde ich hierbei die immer wieder kehrende Skepsis. Zumal bei Facebook alle freiwillig – und vor allem bereitwillig – ihre Daten und Vorlieben preis geben. Klar, ein Staat sollte natürlich tunlichst auf die Sicherheit der Daten achten und das die gesetzlichen Rahmenbedingungen gegen Missbrauch geschaffen, sowie eingehalten werden. Eine Chance muss man solchen Systemen dennoch geben, hängt Deutschland bei solchen Entwicklungen viel zu weit zurück.

Natürlich sind auch andere Stationen sehenswert. Für die meisten Besucher sicherlich CeBIT life, richtet sich dieser Teil der Ausstellung doch auch an Konsumenten. Dort will man natürlich wieder Werbegeschenke einsacken, an Konsolen und/oder Computern ein paar Spiele daddeln. Vorzugsweise sicherlich wieder mit Brille vor 3D-Bildschirmen. Gewinnspiele warten sicherlich auch wieder und verlangen dafür bloß die Kontaktdaten der Standbesucher. Für ein total veraltetes Handy mit Prepaid Karte haben da in 2011 einige zugeschlagen. Mal sehen, was es im life-Bereich dieses Jahr außer neuer Grafikkarten, Mainboards für die neusten CPU-Generationen und voluminöseren SSDs und der neusten Bildschirmtechnologie zu sehen gibt. Letzteres interessiert mich jedenfalls wirklich.

So wie für 2011 habe ich auch für 2012 wieder einen Presseausweis beantragt. Grade heute erst. Ich hoffe auch wieder auf eine Genehmigung, so dass ich – ebenfalls wie 2011 – am Tag für die Fachbesucher über das Hannover’sche Messegelände spazieren kann. Entspannter kann man während der ganzen CeBIT keine Infos sammeln. Auch wenn an diesem Tag bereits erstaunlich viel Gedränge auf den Gängen herrscht. Besser als den letzten Tag – 10. März 2012, ein Samstag – auf der CeBIT zu verbringen, ist es allemal. Wer übrigens als Hobbyjournalist einen Blog betreibt, hat gute Chancen, unter Angabe der Impressums-URL seines Blogs, einen solchen Presseausweis kostenlos zu bekommen. Technische Inhalte sollte der Blog jedoch aufweisen.

Ansonsten bleibt vorerst noch zu hoffen, dass ich nicht nur den Presseausweis wieder genehmigt bekomme, sondern dass dieses mal auch ein vernünftiges Netz vorhanden ist. Sämtliche Mobilfunkanbieter schienen die Jahre vorher nicht viel davon zu halten, ein solches Messegelände besser in ihre Funknetze aufzunehmen. Und Geländeübergreifendes kostenloses WLAN ist dann vielleicht auch ein bisschen viel verlangt.

kostenlose Vollversionen im Chip-Adventskalender 2011

Auch wenn der Dezember bereits begonnen und somit die ersten Türchen im Adventskalender schon um ihre Schokolade beraubt wurden, ist es sicher nicht zu spät, auf Chip.de vorbeizuschauen. Die Redaktion haut bis zum 24.12.2011 dort jeden Tag eine kostenlose Vollversion einer Software raus. Wie brauchbar das alles sein mag, ist wurscht, schaut man einem geschenkten Gaul bekanntlich nicht ins Maul. Man muss sich ja nicht herunterladen, was man nicht braucht. Übrigens sollte man tatsächlich jeden Tag sein virtuelles Türchen öffnen, denn einige Vollversionen sind nur 24 Stunden erhältlich. Und auch meist nur in Verbindung mit der Angabe einer Emailadresse. Oft wird die aber auch nur zum Zusenden des Lizenscodes benötigt. Also. Macht auf die Tür, macht weit das Tor.

Evernote auf dem PC

Wie die Überschrift verrät, soll es um Evernote für den PC gehen. Auf appland.ch habe ich ja bereits das entsprechende Pendant für den Androiden vorgestellt im Vergleich mit Catch Notes. Da Catch Notes nicht nur mangels schlechterer App bei mir persönlich durchfiel, sondern auch auf Grund einer fehlenden Desktoplösung, bekommt Evernote hiermit eine weitere Empfehlung meinerseits. Das Schema bei meinen Android-App-Tests kann bzw. will ich hier am PC nicht aufgreifen, da sich dazu vermutlich zu viele vergleichbare Produkte am Markt befinden. Abgesehen davon hat mich Evernote im gesamten Zusammenspiel komplett überzeugt.

Wer Evernote nutzen will, muss sich vorab online kostenlos einen Account erstellen. Ohne geht es bei dieser Dienstleistung nicht, da alle Eingaben – sei es am Smartphone oder PC – anschließend in die Cloud hochgeladen werden. Alternativ kann man den Premiumservice kaufen. Aber auch ohne den kostenpflichtigen Dienst zu buchen kann man bereits plattformübergreifend synchronisieren, Bilder, Audiodateien, Handschrift (sofern entsprechende Hardware verfügbar) und PDFs an seine Notizen hängen. Größter Einschnitt: man muss mit einem Monatsvolumen des Uploads von 60 MB auskommen. Speicherplatzbeschränkungen in der Cloud gibt es keine. Eine einzelne Notiz darf lediglich 25 MB groß sein, was aber im Gegensatz zu den 50 MB des Premiumaccounts irgendwie albern wirkt, wenn man bedenkt, dass die monatlichen Uploads dort bis 1 GB umfassen dürfen. Weiterhin kann man in der kostenlosen Variante des Dienstes keine Notizbücher teilen. Ebenso werden Notizbücher nicht auf dem Smartphone vorgehalten. Dies geht nur in der Premiumversion. Das verwendete Gerät muss also eine bestehende Internetverbindung nutzen können, um Zugriff auf die Notizen aus der Cloud zu haben.

Nun zum Programm zur Dienstleistung. Evernote ist mit einer PC und Mac-Version auf den Desktops genauso vertreten, wie auch für iPhone/iPod, iPad, Android, BlackBerry, Palm, SonyEricsson (nur X-Serie), Windows Mobile (leider noch keine WP7-Unterstützung). Will man Evernote mit mehreren Leuten nutzen, spielt es also so gut wie keine Rolle, welches Endgerät diese Menschen benutzen. Am PC installiert wirkt Evernote aufgeräumt und liefert auf einen Blick alle Infos.

Evernote | PC Version

Wie man unschwer erkennen kann, befindet sich links eine Ordnerleiste, in welcher die Notizbücher gelistet sind. Wie im Windowsexplorer klappen diese bei einem Klick darauf aus und geben die enthaltenen Notizen preis. Der mittlere Bereich listet dann eine Kurzübersicht der Notizen des Buches auf und liefert dazu im linken Teil die komplette Notiz. Jeder der drei Teile des Programmes hat dabei seine eigene Menüleiste. Im Explorer hat man die Wahl des Kontos und der freigegebenen Notizbücher. Die Übersicht lässt sich sortieren und auch durchsuchen. Der Notizzettel kommt mit entsprechenden Bearbeitungsfunktionen wie Textformatierung und der Tagleiste. In der Programmmenüleiste finden sich sämtliche Bereichsmenübefehle noch einmal wieder, teils mit mehr Optionen. Die rechte Hälfte der Leiste beherbergt einige Schnellwahlpunkte, wie z.B. die Synchronisierung. Die Tapete macht sich in unserem Flur übrigens super.

Evernote integriert sich weiterhin wunderbar in MS Outlook, sowie den Firefox und Chrome. Auf Mac-Seite wird der Safari unterstützt. Entsprechende Add-ons sind auf der Herstellerseite zu bekommen, das Firefox Add-on auch in den Add-on Archiven. Im Firefox positioniert sich dann der graue Elefantenkopf zwischen Home- und Lesezeichenicon. In Outlook erscheint er (modifizierbar) automatisch am rechten Rand der Menüleiste. Die Funktionsweise und der Umfang ist in Browsern wie in Outlook gleich. In den Browsern wird entweder per Klick die gesamte geöffnete Webseite in Evernote importiert, oder vorher markierter Text. In Outlook entweder die jeweils markierte Email, oder der in der Mail markierte Text. Die weiteren Optionen sind dann die selben. Es öffnet sich das Neuer Clip Fenster von Evernote.

Evernote - Neuer Clip in Outlook

Hier werden dann Notiztitel, Schlagwörter/Tags vergeben und das Notizbuch ausgewählt, in welchem der Clip gespeichert werden soll. Bei Importen aus den Browsern kann es vorkommen, dass manche Elemente nicht übernommen werden. Dies ist abhängig davon, ob man einen Premium- oder kostenlosen Account hat. Ob sich Evernote hier an den importierbaren Dateitypen für ein kostenloses Konto orientiert (jpeg, png, gif, mp3, wav, pdf, digitale Handschrift), weiß ich nicht sicher. Zum Speichern von kompletten Homepages eignet sich Evernote sowieso nicht, weshalb ich selbst dazu tendiere, Webseitenteile zu importieren, oder einfach nur die URL. Mehr als die eben in Klammern erwähnten Dateiarten kann man als Nutzer eines kostenlosen Kontos leider nicht an Notizen hängen.

Wer sich jetzt denkt: “Ist doch nichts anderes als Dropbox.”, der irrt. Natürlich kann ich Dropbox auch auf dem Smartphone mit mir herumtragen. Jedoch ist Evernote eher darauf ausgelegt, Notizen zu machen. Eine nackte Datei in der Dropbox beinhaltet nicht zwangsläufig die Ideen, die einem dazu durch den Kopf gehen. Um den Verlust dieser vorzubeugen, können sie in einer Notiz direkt an ein Foto angehangen werden. Oder als Sprachnotiz, was das ganze Verfahren unterwegs erleichtert.

Für Menschen, die Twitter nicht nur als Kommunikationsmittel nutzen, gibt es ein zusätzliches Schmankerl. Per entsprechender Einstellung besteht die Möglichkeit, Tweets und andere Gedanken an die eigene Evernotecloud zu senden. Wie macht ihr das? Ganz einfach: folgt https://twitter.com/#!/myen und ihr bekommt eine Direktnachricht mit einem Link. Diesen klickt ihr an und bestätigt die Verknüpfung von Evernote und Twitter. Anschließend müsst ihr bloß noch in jedem Tweet @myen einbauen und schon landet der Tweet in eurer Evernotecloud. Die (englische) Anleitung dazu gibt es hier. Bevor jemand fragt: Kann dann Sinn machen, wenn man nur eben einen interessanten Link von einem Verfolgten für später sichern möchte. Weitere Gedanken dazu lassen sich ebenfalls nachträglich hinzufügen. Außerdem kann man so auch eine Art Reader erstellen, da sich die Notizen in Evernote auch nach Datum etc. sortieren lassen können.

Ich kann Evernote jedenfalls all denen weiter empfehlen, die bloggen, viel in Meetings sitzen, von Berufswegen viel unterwegs sind, kreative Jobs haben oder einfach nur ihre Ideen und Gedanken spontan eine rohe Fassung geben wollen. Ich will es jedenfalls nicht mehr missen. Das Evernoteportfolio wird ständig um interessante und nützliche Tools und Dienste erweitert. Es lohnt also auch unter Umständen den Newsletter zu abonnieren.

Der Vollständigkeithalber sei hier noch erwähnt, dass der gute Martin auf appland.ch eine weitere Evernote-App für das iPad ausprobiert hat: Evernote Peek. Die App, mit der man mittels iPad die guten alten Karteikärtchen im Kasten lassen kann. Hier geht es zum Review auf appland.ch.

YouTube im neuen Design plus neue Optionen

Oh, schick.

Das dachte ich, als ich heute youtube aufrief. Sieht endlich erwachsen aus. Wurde meines Erachtens auch Zeit. Aber was hat sich noch geändert? Ich zähle kurz auf und nehme anschließend zu diversen Änderungen im Detail Stellung. Eines allerdings vorab: einige Änderungen lassen sich nicht bzw. nur merkwürdig übernehmen. Denn entweder fehlt ein entsprechender Button oder man muss auf Schließen klicken. Ganz ausgereift ist das neue Design also noch nicht.

  • Startseite – neues Layout
  • Kanal – neues Layout
  • Kanaleinstellungen – neues Layout und neue Optionen

Startseite – neues Layout
Zuerst zum neuen Design der Startseite. Dieses gliedert sich nun über die komplette Seite in drei Spalten. Links die neue Leiste zum Profil/Kanal, mittig die aufgerufene Kanalkategorie, rechts wie immer die Empfehlungen auf Grund der eigenen Favoriten und Klicks. Aussehen tut das dann so:

YouTube - Startseite im neuen Design

Wie erwähnt, hat sich links der Navigationsbalken mit den Kategorien Abos, von YouTube und Empfohlene Kanäle eingeschoben. Unter Abos fallen nicht nur die abonnierten Kanäle des Kanalinhabers, sondern auch dessen Verbindung in Social Networks wie z.B. Google+ und Facebook. Bei Klick auf diese Links werden entsprechend die geposteten Videos aus dem eigenen Social Network Account gelistet. Twitter lässt sich auch wieder verbinden, allerdings werden dort wie üblich nur die Meldungen ausgegeben, welche Videos, Kanäle etc. man abonniert, kommentiert hat. Mittig wird die jeweils aufgerufene Kanalkategorie in neuer Ansicht mit Miniaturansicht, veröffentlichendem Kanal und natürlich Videotitel, sowie Kurzinfo des Videos mit Zahl der Aufrufe gezeigt. Am rechten oberen Rand dieser kann per Haken markiert werden, dass nur die Uploads angezeigt werden sollen. Schätze, ältere Videos fallen dann durchs Raster und man ist auf dem aktuellen Stand der Abos.
Zur Liste der Empfehlungen spare ich mir die Beschreibung.

Kanal – neues Layout
Der eigene Kanal wird von Design erst nach einem Klick auf den Test-Button angepasst. Er beinhaltet nun zwei Tabs oben links. Der eine ein Feed – womit Google YouTube als Social Media Plattform nun funktionell wie auch optisch den bekannten Timelines und Pinnwänden angleicht. So erfüllt der Feed auch genau diese Funktion. Man sieht die Aktivitäten des Kanalinhabers. Auf dem zweiten Tab werden die hochgeladenen Videos und Playlists des Kanals angezeigt. Einen dritten Tab kann man in den Einstellungen hinzufügen, was dann unter Punkt Kanaleinstellungen – neues Layout und neue Optionen fällt.

YouTube - Kanal im neuen Design

In der alten Designvorlage ließ sich die Kanalansicht für Besucher nach bestimmten Vorlagen anpassen. Diese existieren immer noch und wurden kategorisiert und angepasst. Es stehen vier Ansichten zur Wahl. Diese richten sich nun expliziter nach dem Inhalt des Kanals und können besser auf deren Ausrichtung eingehen, was die Präsentation der Inhalte betrifft. Dazu gehe ich im Punkt Kanaleinstellungen im Folgenden näher ein.

Kanaleinstellungen – neues Layout und neue Optionen
Komme ich zuerst zum Design. Die eigentlichen Kanaleinstellungen wirken nun übersichtlicher und moderner. Man findet sich viel besser zurecht, wie ich meine. Die Kanaleinstellungen unterscheiden sich übrigens jetzt auch wesentlich besser von den Profileinstellungen. Vorher wirkte das alles sehr schwammig. Dank des getrennten Designs weiß man klar wo man sich befindet.
Erst wenn man seinen Kanal aufgerufen hat, findet man auch die Schaltfläche zur Bearbeitung. Vermisse ich übrigens seit jeher unter den Punkten in der Dropdownliste beim Profilnamen auf der Startseite. Aber egal. Der Button führt einen dann ins Kanalmenü. Optisch wartet das Menü spartanisch mit drei Reitern auf.

YouTube - Kanal bearbeiten mit Live-Vorschau

Egal in welchem man eine Änderung vornimmt, sie wird direkt in der Vorschau angezeigt, welche sich unterhalb der Einstellungsmöglichkeiten befindet. So sieht man die Veränderungen, ohne sie vorher übernehmen zu müssen. Wer sich übrigens wie ich wundert, warum sein Profilbild ungefragt geändert wurde, dem sei gesagt, dass hier YouTube vermutlich von Google+ das Profilbild gezogen hat, sofern man dort einen Account innehat. Lässt sich aber wieder ändern. Der Hintergrund kann auch weiterhin beliebig mit einem Bild gefüttert werden. Findet man beides unter Darstellung. Was man widererwarten dort nicht findet, ist die neue Funktion des Tabs Angesagt. Dieser ist auch der dritte Tab, der dem Kanal hinzugefügt werden kann und den ich weiter oben bereits ansprach. Der Kanalinhaber hat hier die Möglichkeit, diesen Tab designtechnisch an die Inhalte anzupassen. Auch das sprach ich oben bereits an. Wie man seinen Kanal den Inhalten anpassen kann? Nun, die vier auswählbaren Designs bieten Spaß, Spannung und was zum… Nein, natürlich nicht. Viel mehr bieten sich hier simple Designs, bei welchen jeder für sich selbst entscheiden kann, was für ihn das sinnigste sein mag. Nur weil Google zwischen Videokünstler, Blogger, Produzenten und Alles unterscheidet, heißt das nicht, dass für mich als Blogger das Vlogger-Design am besten passen muss, wenn ich den Kanal beispielsweise hauptsächlich privat nutze. Habe natürlich mit allen Funktionen etwas rumgespielt und hier den Screenshot dazu.

YouTube - fertiger Kanal im angepassten neuen Design

An sich war’s das auch schon mit den neuen Optionen. Umwerfendes ist nicht dazwischen, ein neuer Anstrich war bei YouTube aber schon lange überfällig. Ich kann sagen: Mir gefällt es. Immerhin gut genug, um für meinen Blog einen extra Kanal zu eröffnen, um so mein privates von meinem Hobby-YouTube-Verhalten zu trennen.

In eigener Sache – Verschwundenes Impressum auf i can compute

Liebe Blogbesucher,

normalerweise sollte sich ein Link zum Impressum nebst einer Infoseite über mich aka Donjermas, i can compute und auch meinen alten Blog ganz oben als Seite befinden. Aus mir unerfindlichen Gründen sind diese Links jedoch verschwunden, die Seiten noch vorhanden. Ich werde versuchen, herauszufinden, warum diese Links verschwanden. Zur Überbrückung hier die Seiten als Links:

Impressum und Disclaimer:
http://icancompute.wordpress.com/impressum-und-disclaimer

über i can compute und Peter:
http://icancompute.wordpress.com/uebericancomputeunddonjermas

Donjermas alias Peter auf kulando.de:
http://icancompute.wordpress.com/donjermas-auf-kulando

Ich bitte diesen Umstand zu entschuldigen!

EDIT 03.12.2011:
Das Problem wurde behoben und nun sollte wieder alles seine Ordnung haben.